
Heizkostenbremse: Denkt auch an die Vermieter!
Heizkostenbremse : Denkt auch an die Vermieter! Ein Kommentar von Christian Geinitz 30.04.2026, 14:57 Lesezeit: 2 Min. Bildbeschreibung ausklappen Kehrt im Heizungskeller jetzt Ruhe ein? dpa Es ist richtig, die...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Heizkostenbremse : Denkt auch an die Vermieter! Ein Kommentar von Christian Geinitz 30. 2026, 14:57 Lesezeit: 2 Min.
Bildbeschreibung ausklappen Kehrt im Heizungskeller jetzt Ruhe ein? dpa Es ist richtig, die finanziellen Betriebsrisiken für Öl- und Gaskessel aufzuteilen. Aber die Wärmewende darf nicht den Wohnungsmarkt abwürgen.
Die Einzelheiten
Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Die Energiewende bedeutet, Kröten zu schlucken. Will Deutschland bis 2045 CO₂-neutral werden, wird es ohne zusätzliche Belastungen nicht gehen. Zahlen müssen das vor allem Energiekunden und Steuerzahler.
Das gilt auch für die Wärmewende und deren umstrittensten Teil, den Einbau klimaschonender Heizungen. Wie bei Solardachanlagen konzentriert sich die Diskussion oft auf Einfamilienhäuser. Doch die meisten Deutschen wohnen zur Miete und sind auf die Hauseigentümer angewiesen.
Es ist gut, dass der Bund jetzt eine Regelung vorbereitet, die die finanziellen Betriebsrisiken für fossile Heizungen aufteilt. Bisher ist es so, dass der Vermieter die Investitionen schultert – auch wenn er Teile weitergeben kann –, während der Mieter die Verbrauchskosten zahlt. Er trägt also weitgehend allein das Risiko für steigende Brennstoffpreise und andere Belastungen.
Was Experten sagen
Gefahr, dass Mieter auf steigenden Betriebskosten sitzenbleiben Da fossiles Heizen im Sinne der Dekarbonisierung immer teurer wird, besteht die Gefahr, dass die Eigentümer weiter auf das vertraute und in der Installation oft günstigere Öl und Gas setzen – den Mieter mit den steigenden Betriebskosten aber alleinlassen. Neben dem Brennstoffpreis fallen Ausgaben für CO₂-Emissionen, den Gasnetzanschluss und künftig für Biogasbeimischungen an. Letzteres will das Kabinett Mitte Mai im Gebäudemodernisierungsgesetz regeln, dem früheren Heizungsgesetz.
Das Ziel der Beimischung lautet, Gasanlagen in Zukunft möglichst ökologisch zu befeuern.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





