
Höne und Kubicki: Eine salomonische Lösung für die FDP
Höne und Kubicki : Eine salomonische Lösung für die FDP Ein Kommentar von Susanne Kusicke 15.05.2026, 16:58Lesezeit: 1 Min. Dreamteam?: Henning Höne (links) und Wolfgang Kubicki bei einer Vorstellungsrunde vor dem...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Höne und Kubicki : Eine salomonische Lösung für die FDP Ein Kommentar von Susanne Kusicke 15. 2026, 16:58Lesezeit: 1 Min. : Henning Höne (links) und Wolfgang Kubicki bei einer Vorstellungsrunde vor dem FDP-BundesparteitagdpaWer die FDP künftig führt, ist bis auf Weiteres geklärt.
Jetzt muss sich die Partei der Frage stellen: Wie kommt sie inhaltlich wieder nach vorn? Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Die Lösung wirkt salomonisch: Statt gegeneinander anzutreten, wollen Henning Höne und Wolfgang Kubicki nun gemeinsam die FDP führen. Der junge Aspirant weicht dem alten und begibt sich gleichzeitig unter dessen Fittiche.
Die Einzelheiten
So kann Höne sich und seine Bekanntheit in Ruhe aufbauen – während der erfahrene und bundesweit bekanntere Politiker Kubicki die um ihre Existenz kämpfende Partei so lange aufmerksamkeitstechnisch über Wasser hält. Auch die noch recht große Heimatbasis in Nordrhein-Westfalen, die hinter Höne steht, bleibt auf diese Weise ein- und angebunden. Ein bedeutender Faktor ist die FDP dadurch noch nichtDie Personalfrage wäre damit vorläufig geklärt, solange diese Arbeitsteilung hält.
Eine ganz andere Frage ist aber, wie man die Partei „wieder zu einem bedeutenden politischen Faktor“ machen kann, wie Kubicki es formuliert. Der alte Weg, das kleine, aber schwere Zünglein an der Waage darzustellen, das für eine Koalition mit der einen oder anderen Seite gebraucht wird, ist der Partei momentan und vielleicht auf längere Sicht versperrt. Sie muss es also über den Inhalt schaffen.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





