
Härte im Radsport: Ohne Rücksicht auf Verluste
Härte im Radsport : Ohne Rücksicht auf Verluste Ein Kommentar von Pirmin Clossé 11.05.2026, 16:20Lesezeit: 2 Min. Zwar nicht im Sprint gestürzt, aber trotzdem schmerzhaft: der Brite Adam Yates nach dem Massencrash auf...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Härte im Radsport : Ohne Rücksicht auf Verluste Ein Kommentar von Pirmin Clossé 11. 2026, 16:20Lesezeit: 2 Min. Zwar nicht im Sprint gestürzt, aber trotzdem schmerzhaft: der Brite Adam Yates nach dem Massencrash auf der zweiten Etappe des GiroAPRadprofis klagen zunehmend über gefährliche Fahrweisen.
Wenn Sprinter, ohne Leib und Leben zu riskieren, nicht mehr gewinnen können, dann hat ihr Sport ein Problem. Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Der Massensprint bei einem Radrennen, so heißt es unter Profis, folgt einem einfachen Prinzip: Jeder kennt die Regeln, aber keiner hält sich dran. Wenn die Geparden der Straße Richtung Ziel jagen, geht es anders als bei den Bergziegen nicht nur darum, wer die stärksten Beine hat.
Die Einzelheiten
Es geht auch darum, wer den meisten Mut aufbringt, um diese Beine in eine Position mit der Aussicht auf fette Beute zu manövrieren. Beim Giro d’Italia, der in den vergangenen Tagen erstmals in Bulgarien startete, gab es dafür wieder Anschauungsmaterial in freier Wildbahn. Gleich auf der ersten Etappe kam es im Zielsprint zu einem verheerenden Massensturz.
Auf der zweiten knallten etliche Fahrer schon deutlich vor dem Ziel in einer Abfahrt auf den Asphalt. „Die sind alle bescheuert“Und auf der dritten? Da kamen zwar alle unversehrt ins Ziel, doch der Deutsche Pascal Ackermann fluchte über ein riskantes Manöver.
„Der Este ist mir voll in die Karre gefahren, die sind alle bescheuert“, schimpfte er, nachdem ihn der estnische Landesmeister Madis Mihkels in der letzten Kurve vom Hinterrad des späteren Siegers weggerempelt hatte. Mihkels wurde Vierter, Ackermann Siebter. Er sagte anschließend, dass er froh sei, „dass ich meine Haut noch habe“.
Was Experten sagen
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Zumal es nicht nur um die Zielsprints, sondern auch um Positionskämpfe im Rennen geht. Im Peloton scheint ein Generationenkonflikt ausgebrochen. „Du willst auf dem Rad nicht sterben“Rolf Aldag etwa, einst Radprofi, später Teamchef und heute TV-Experte, analysierte Ackermanns Abschneiden bei Eurosport so: „Das ist das Alter.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





