
„Ihm gehört die Zukunft“: Mainzer Potulski zwischen Bank und Begehrlichkeiten
„Ihm gehört die Zukunft“ : Mainzer Potulski zwischen Bank und Begehrlichkeiten Von Peter H. Eisenhuth, Mainz 03.05.2026, 10:31 Lesezeit: 3 Min. Bildbeschreibung ausklappen Beeindruckt: Kacper Potulski (rechts), hier im...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. „Ihm gehört die Zukunft“ : Mainzer Potulski zwischen Bank und Begehrlichkeiten Von Peter H. 2026, 10:31 Lesezeit: 3 Min. Bildbeschreibung ausklappen Beeindruckt: Kacper Potulski (rechts), hier im Duell mit Diego Moreira von Racing Straßburg Abwehrspieler Kacper Potulski entwickelt sich schneller als erwartet, kommt unter Trainer Urs Fischer aber kaum noch zum Zug.
Droht Mainz 05 ohne Not ein Toptalent zu verlieren? Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Einen 15 Jahre alten Kicker aus Polen nach Rheinhessen zu lotsen, „so etwas ist die absolute Ausnahme“, sagt Volker Kersting, der Direktor Nachwuchs des FSV Mainz 05. „Wenn wir Talente aus dem Ausland holen, dann in der Regel aus Österreich oder Luxemburg.
Die Einzelheiten
“ Der Nähe halber und weil diese Jugendlichen Deutsch sprechen, was den Schulbesuch vereinfache. Bundesliga Liveticker Im Fall von Kacper Potulski wichen die Mainzer, die an diesem Sonntag (15. -Liveticker zur Bundesliga und bei DAZN) beim FC St.
Pauli spielen, vor knapp drei Jahren von dieser Linie ab. „Damals gab es kritische Stimmen, aber ich habe den Leuten gesagt: ,Wartet mal ab, der Junge wird euch alle überzeugen. ‘“ Mit Kersting und dessen Mitstreitern im Nachwuchsleistungszentrum war das dem schlaksigen jungen Mann bereits gelungen.
„Wir haben Kacper auf Videos gesehen und live beobachtet, er war als Fußballer schon sehr, sehr weit und für sein Alter schon sehr selbständig. “ Die Schule stand einem Wechsel an den Bruchweg nicht im Weg. Vater Bartosz Potulski, ein ehemaliger Basketballprofi, war offensichtlich frühzeitig von einer entsprechenden Karriere des Sohns als Fußballer ausgegangen und hatte ihn bei einer Onlineschule in den USA angemeldet.
Was Experten sagen
In Mainz teilten sie die Auffassung von Vater Potulski, sie trauten dem in der U 17 eingestiegenen Neuzugang zu, sich nach der Juniorenzeit zum Bundesligaprofi zu entwickeln. Mit 17 in der Conference League In diesem Punkt jedoch irrte die Sportliche Leitung: Die Entwicklung schritt viel schneller voran. Im Sommer vorigen Jahres wäre der Innenverteidiger offiziell in die U 19 aufgerückt, für die er bereits eine Saison gespielt hatte; stattdessen zogen ihn die Mainzer direkt in die U 23 hoch.
Tatsächlich aber stand er dem Regionalligateam nur wenige Male zur Verfügung – ein bemerkenswertes Trainingslager mit dem Bundesligakader bescherte ihm als 17-Jährigem erste Einsätze in der Conference League, die ansprechenden Leistungen dort ließen ihn wenig später Bundesligaluft schnuppern. Inzwischen volljährig, stehen für den polnischen Jugendnationalspieler zwölf Erstliga- und acht Europapokaleinsätze zu Buche. Dazu je ein Tor, unter anderem beim 2:2 in München.
--> Dieser Text stammt aus der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. jetzt lesen Und an dieser Stelle könnte sich ein Problem auftun.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





