
Influencerin »Miss History« über mögliches Social-Media-Verbot: »Eltern nicht entmündigen«
TikTokerin zur Social-Media-Verbotsdebatte »Der Staat kann Eltern nicht entmündigen« Als »Miss History« erklärt Melina Hoischen auf Social Media jungen Menschen Geschichte. Als Mutter kleiner Kinder warnt sie aber vor...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. TikTokerin zur Social-Media-Verbotsdebatte »Der Staat kann Eltern nicht entmündigen« Als »Miss History« erklärt Melina Hoischen auf Social Media jungen Menschen Geschichte. Als Mutter kleiner Kinder warnt sie aber vor den Gefahren von Social Media für Kinder und Jugendliche. Trotzdem ist sie gegen ein Verbot.
33 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (9 Minuten) 9 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Melina Hoischen berichtet auf TikTok ihren über 500.
Die Einzelheiten
000 Followern über historische Themen: »Dann schalte ich ihr YouTube unter meiner Aufsicht an« Foto: Netzschreier SPIEGEL: Sie sind nicht nur Creatorin mit einem jungen Publikum, sondern selbst Mutter dreier Kinder. Ihre älteste Tochter ist acht Jahre alt. Wie viel erlauben Sie ihr im Netz?
Hoischen: Meine Tochter hat kein Handy, keinen Computer, keine Social-Media-Accounts. Aber sie sieht natürlich, was ich mache. SPIEGEL: Sie sieht, dass ihre Mutter viel das Handy benutzt und will es deshalb auch nutzen?
Hoischen: Gerade fängt es an, dass sie gern K-Pop-Tänze mit ihren Freundinnen nachmachen möchte, die im Internet angesagt sind. Dann schalte ich ihr YouTube unter meiner Aufsicht an. Bild vergrößern Kinder mit Handy im Bett (Symbolbild): »Kindern beibringen, verantwortungsvoll zu handeln« Foto: Elva Etienne / Getty Images SPIEGEL: Weiß Ihre Achtjährige auch um die Risiken?
Was Experten sagen
Hoischen: Ja, darüber spreche ich mit ihr. Meine Kinder sind zum Beispiel darauf getrimmt, selbst ihre Privatsphäre zu schützen. Wenn jemand im Kindergarten ein Foto macht, sagt die Kleine von selbst: Aber nicht ins Internet stellen.
SPIEGEL: Und ab welchem Alter würden Sie Ihren Kindern erlauben, einen Account bei TikTok zu haben und Ihre Videos – und die ganzen anderen Videos dort – zu schauen? Hoischen: Ich würde mich da nicht an einer Zahl festklammern. Jedes Kind entwickelt sich anders.
Mir ist wichtiger, dass mein Kind versteht, wie Social Media funktioniert, welche Risiken es gibt und wie man sich dort verhält. Wenn ich merke, dass diese Reife da ist, würde ich Schritt für Schritt begleiten. Aber sicher nicht nach dem Motto: Hier ist dein Handy, viel Spaß.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





