
Inhaftierte Aktivistin: Friedensnobelpreisträgerin Mohammadi auf Intensivstation verlegt
Inhaftierte Aktivistin : Friedensnobelpreisträgerin Mohammadi auf Intensivstation verlegt 02.05.2026, 22:12 Lesezeit: 1 Min. Bildbeschreibung ausklappen Die inhaftierte iranische Menschenrechtsaktivistin und...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Inhaftierte Aktivistin : Friedensnobelpreisträgerin Mohammadi auf Intensivstation verlegt 02. 2026, 22:12 Lesezeit: 1 Min. Bildbeschreibung ausklappen Die inhaftierte iranische Menschenrechtsaktivistin und Friedensnobelpreisträgerin Narges Mohammadi.
dpa Die iranische Nobelpreisträgerin ist aufgrund ihres Gesundheitszustands aus dem Zentralgefängnis von Sandschan auf eine Intensivstation verlegt worden. Laut ihrer Stiftung ist sie auf Fachärzte aus Teheran angewiesen. Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Die inhaftierte iranische Menschenrechtsaktivistin und Friedensnobelpreisträgerin Narges Mohammadi ist nach Angaben aus ihrem Umfeld wegen akuter Herzprobleme auf die Intensivstation verlegt worden.
Die Einzelheiten
Ihre Beschwerden hätten sich nach der Einlieferung ins Krankenhaus verschlimmert, teilte Mohammadis Stiftung auf der Plattform X mit. Sie leide unter anhaltend instabilen Blutdruckwerten sowie starker Übelkeit, hieß es. Die 54‑Jährige befindet sich derzeit in einem Krankenhaus in Sandschan im Nordwesten des Irans, wo sie auch inhaftiert ist.
Laut ihrer Stiftung ist das medizinische Personal dort jedoch nicht ausreichend mit ihrer Krankengeschichte vertraut. Für Behandlungen müsse sie dringend nach Teheran verlegt und von ihrem eigenen Fachärzteteam betreut werden. Mohammadis Anwalt, Mostafa Nili, erklärte, die Aktivistin leide seit längerem an Herzrhythmusstörungen.
Am Freitag sei sie nach starken Brustschmerzen zusammengebrochen und daraufhin vom Zentralgefängnis Sandschan ins Krankenhaus gebracht worden. Bereits im April hieß es von Mohammadis Bruder, Hamid‑Reza Mohammadi, ihr Gesundheitszustand sei besorgniserregend. Nach einem Herzinfarkt Ende März sei sie stark geschwächt und habe deutlich an Gewicht verloren.
Die Familie äußerte große Sorge, insbesondere aufgrund der unzureichenden medizinischen Versorgung im Gefängnis.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





