
Initiative „Played By Humans“: „KI lähmt das Gehirn, und wir verlieren unsere Fähigkeiten“
Initiative „Played By Humans“ : „KI lähmt das Gehirn, und wir verlieren unsere Fähigkeiten“ Von Jan Wiele 01.05.2026, 14:08 Lesezeit: 3 Min. Bildbeschreibung ausklappen Er versteht etwas von Handwerk und Kunst der...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Initiative „Played By Humans“ : „KI lähmt das Gehirn, und wir verlieren unsere Fähigkeiten“ Von Jan Wiele 01. 2026, 14:08 Lesezeit: 3 Min. Bildbeschreibung ausklappen Er versteht etwas von Handwerk und Kunst der Musikproduktion: Adrian Younge Linear Labs Der Jazzmusiker und Produzent Adrian Younge ist alarmiert über den Verlust von Fähigkeiten durch KI-Nutzung.
Er plädiert für das Zertifikat „Played By Humans“. Mit der gleichnamigen Software lässt sich prüfen, ob das stimmt. Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Herr Younge, auf Ihrem neuen Album ist ein Song namens „Human Absence“.
Die Einzelheiten
Ist er ein Statement zu der Situation der Musik im KI-Zeitalter? In erster Linie ist dieser Song eine Hommage. Ich möchte damit zur Schau stellen, was ich als Komponist und Arrangeur zu bieten habe – indem ich mich verbeuge vor dem 2017 verstorbenen David Axelrod.
Er hatte einen Song namens „Human Abstract“, der wiederum von DJ Shadow gesampelt worden ist. Und auch großen Maestros wie Ennio Morricone eifere ich damit nach. Als Chef des Labels Jazz is Dead haben Sie zusammen mit einer Agentur aus Los Angeles, die sich „Disruption“ auf die Fahnen schreibt, eine Initiative namens „Played By Humans“ begründet.
Was hat es damit auf sich? Wir reagieren damit auf die Tatsache, dass der Markt überflutet wird von KI-generierter Musik, und dass die meisten Hörer gar nicht mehr unterscheiden können, was von Algorithmen und was von Menschen gemacht ist. Externer Inhalt von Youtube Um externe Inhalte anzuzeigen, ist Ihre widerrufliche Zustimmung nötig.
Was Experten sagen
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Externe Inhalte aktivieren Ja, das ist äußerst alarmierend, aber trotzdem kann man fragen: Ist nicht Popmusik schon seit Längerem auch mindestens zu einem Teil maschinell entstanden? Ich denke da an den Drumcomputer, an die Entwicklung der Studioproduktion, an Gitarreneffekte – und vielleicht auch an ein künstlerisches Statement wie das Album „Random Access Memories“ von Daft Punk, das mit diesem Umstand selbst kreativ umgeht? Das war ein großartiges Album, Daft Punk sind klasse.
Nur mein Credo für Musik ist eben, dass viele Menschen zusammenkommen, um etwas Neues zu erschaffen. Ich habe ein Orchester aus 30 Musikern, und jeder davon bringt jahrzehntelange Erfahrung mit. Das kann kein Computer ersetzen.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





