
Iran reagiert auf US-Vorschlag zu möglichem Kriegsende
Krise in Nahost Iran reagiert auf US-Vorschlag zu möglichem Kriegsende Die USA und Iran lassen durch Pakistan ihre Vorschläge zu einem möglichen Kriegsende überbringen. Teheran übt offenbar Kritik an den amerikanischen...
No Meeting by June 30 — Where will Trump and Putin meet after that?
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Krise in Nahost Iran reagiert auf US-Vorschlag zu möglichem Kriegsende Die USA und Iran lassen durch Pakistan ihre Vorschläge zu einem möglichen Kriegsende überbringen. Teheran übt offenbar Kritik an den amerikanischen Forderungen. Donald Trump klingt da ganz anders.
59 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (4 Minuten) 4 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Zerstörung in Teheran Foto: Fatemeh Bahrami / Anadolu Agency / IMAGO aufklappen Automatisch erstellt mit KI.
Die Einzelheiten
Mehr Informationen dazu hier. War die Zusammenfassung hilfreich? Danke für Ihr Feedback!
positiv bewerten negativ bewerten Spannungen in der Golfregion bringen die verlängerte Waffenruhe im Irankrieg seit Wochen ins Wanken, diplomatische Bemühungen scheinen teilweise zu verpuffen. Nun hat das iranische Außenministerium nach eigenen Angaben auf einen neuen Vorschlag der USA zur Beendigung des Krieges reagiert. Wie am Vortag angekündigt, seien Teherans »Bedenken« der Gegenseite übermittelt worden, sagte Außenministeriumssprecher Esmaeil Baghai Journalisten.
Die Gespräche würden »über den pakistanischen Vermittler fortgesetzt«. Details nannte er zunächst nicht. Zuvor hatte die Nachrichtenagentur unter Berufung auf einen Insider ebenfalls berichtet, Pakistan habe den USA einen überarbeiteten Vorschlag Irans zur Beendigung des Krieges übermittelt.
Was Experten sagen
»Wir haben nicht viel Zeit«, sagte der Insider auf die Frage zu den Möglichkeiten, die bestehenden Differenzen zu überwinden. Beide Seiten würden ihre Bedingungen zudem immer wieder ändern. Zuvor hätten die USA Antworten auf Irans vorangegangenen Vorschlag übermittelt, sagte Baghai weiter.
US-Präsident Donald Trump hatte diesen öffentlich als »dämlichen Vorschlag« abgetan. Bild vergrößern US-Präsident Trump meint, Iran wolle unbedingt einen Deal unterschreiben Foto: Kevin Dietsch / Getty Images Iranische Medien sprechen von »überzogenen Bedingungen«Am Sonntag hatte die iranische Nachrichtenagentur Fars über den jüngsten US-Vorschlag berichtet. Daran wurde deutlich, dass beide Kriegsparteien bislang nicht wesentlich von ihren Forderungen abrücken.
So sollen die USA zuletzt wieder klargemacht haben, die Kampfhandlungen nur dann langfristig einzustellen, wenn es bestimmte Verhandlungsergebnisse gibt. Für Iran ist die Einstellung der Kampfhandlungen – insbesondere auch Israels Offensive im Libanon – eine Vorbedingung für weitere Verhandlungen. Weit auseinander liegen die Parteien zudem vornehmlich bei Fragen rund um Irans Atomprogramm.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





