
Irankrieg: Bei Trump gibt es keinen Mittelweg
Irankrieg : Bei Trump gibt es keinen Mittelweg Ein Kommentar von Nikolas Busse 29.04.2026, 17:55 Lesezeit: 1 Min. Bildbeschreibung ausklappen Bundeskanzler Friedrich Merz und Präsident Donald Trump am 3. März im Weißen...
No Meeting by June 30 — Where will Trump and Putin meet after that?
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Irankrieg : Bei Trump gibt es keinen Mittelweg Ein Kommentar von Nikolas Busse 29. 2026, 17:55 Lesezeit: 1 Min. Bildbeschreibung ausklappen Bundeskanzler Friedrich Merz und Präsident Donald Trump am 3.
März im Weißen Haus in Washington AP Trump redet Quatsch über Merz, auch die Bundesregierung will eine iranische Atomwaffe verhindern. Der Vorgang zeigt, wie es um die Beziehungen zu Amerika steht. Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Zum zweiten Mal in kurzer Zeit hat der amerikanische Präsident den deutschen Kanzler nun öffentlich abgewatscht.
Die Einzelheiten
Für Merz sei es in Ordnung, wenn Iran eine Atomwaffe habe. Das ist üblicher Trump-Quatsch; diese und frühere Bundesregierungen haben sich stets dafür eingesetzt, dass das iranische Atomprogramm nicht militärisch genutzt wird. Anlass für Trumps Tirade dürfte ein Auftritt des Kanzlers vor Schülern gewesen sein, in dessen Verlauf Merz Zweifel an der US-Strategie im Irankrieg geäußert hatte.
Dass solche Zweifel berechtigt sind, zeigt das Trauerspiel in der Straße von Hormus, unter dem nicht nur Deutschland wirtschaftlich leidet. Zur Wahrheit gehört allerdings, dass man in Berlin keine bessere Strategie für den Umgang mit dem bedrohlichen Regime in Teheran hat. Gute Beziehungen nicht von Dauer Der Vorgang zeigt wieder zweierlei.
Zum einen sind gute Beziehungen zu Trump, wie Merz sie noch zu haben glaubt, nicht von Dauer. Der Präsident betrachtet Politik, egal ob im Inneren oder im Äußeren, vor allem unter dem Gesichtspunkt, ob er seinen Willen bekommt. Das ist weit entfernt von der unpersönlichen, am nationalen Interesse ausgerichteten Politik, die man früher von der Weltmacht gewohnt war.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





