
Irankrieg treibt US-Inflationsrate auf 3,8 Prozent
Dreijahreshoch Irankrieg treibt US-Inflationsrate auf 3,8 Prozent Donald Trump hat den Amerikanern sinkende Verbraucherpreise versprochen. Tatsächlich führt sein Krieg im Nahen Osten zum genauen Gegenteil. Und es könnte...
No Meeting by June 30 — Where will Trump and Putin meet after that?
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Dreijahreshoch Irankrieg treibt US-Inflationsrate auf 3,8 Prozent Donald Trump hat den Amerikanern sinkende Verbraucherpreise versprochen. Tatsächlich führt sein Krieg im Nahen Osten zum genauen Gegenteil. Und es könnte noch schlimmer kommen.
57 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Audio steht in Kürze zur Verfügung In Kürze bereit X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Ein Passant vor der Börse in New York City Foto: Olga Fedorova / EPA Der Irankrieg hat die Inflation in den USA angeheizt: Die Teuerungsrate stieg im April im Jahresvergleich um 3,8 Prozent, wie das Arbeitsministerium in Washington mitteilte.
Die Einzelheiten
Das ist der höchste Stand seit Mai 2023. Volkswirte hatten im Schnitt lediglich mit einem Anstieg der Rate auf 3,7 Prozent gerechnet. Im Vergleich zum März legten die Verbraucherpreise insgesamt um 0,6 Prozent zu.
Dies war so von Experten erwartet worden. Die Preisentwicklung wird von den im Zuge des Irankriegs deutlich gestiegenen Energiepreisen getrieben . Diese legten um 17,9 Prozent im Jahresvergleich zu.
Die Benzinpreise stiegen gar um 29,2 Prozent. Deswegen soll das Ende der steigenden Teuerungsrate noch nicht erreicht sein. »Wir erwarten, dass die Gesamtinflationsrate im Mai auf über vier Prozent steigt«, kommentierte Christoph Balz, USA-Experte bei der Commerzbank.
Was Experten sagen
»Unter der Annahme, dass sich dann die Lage im Nahen Osten entspannt und der Ölpreis wieder auf 80 Dollar fällt, sollte die Inflation im zweiten Halbjahr wieder nachlassen. « Kerninflation steigt stärker als erwartetDie Kerninflationsrate, bei der schwankungsanfällige Preise für Energie und Nahrungsmittel herausgerechnet werden, stieg stärker als erwartet. Die Jahresrate kletterte von 2,6 Prozent im Vormonat auf 2,8 Prozent.
Volkswirte hatten mit einem Anstieg auf 2,7 Prozent gerechnet. Die Preisentwicklung dürfte auch Folgen für die Zinsentwicklung haben, wie Thomas Gitzel von der VP Bank meint. »Der designierte Notenbankpräsident Kevin Warsh liebäugelt mit Zinssenkungen, doch in Anbetracht der aktuellen Inflationsentwicklung wird er davon vorerst Abstand nehmen müssen.
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