
Israel - General Avi Bluth über Lage im Westjordanland: »Wir töten, wie wir seit 1967 nicht getötet haben«
Israelischer Topmilitär über Lage im Westjordanland »Wir töten, wie wir seit 1967 nicht getötet haben« 1500 Tote in drei Jahren: Ein geleaktes Dokument zeigt offenbar, wie Avi Bluth Israels Armee im Westjordanland...
No Meeting by June 30 — Where will Trump and Putin meet after that?
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Israelischer Topmilitär über Lage im Westjordanland »Wir töten, wie wir seit 1967 nicht getötet haben« 1500 Tote in drei Jahren: Ein geleaktes Dokument zeigt offenbar, wie Avi Bluth Israels Armee im Westjordanland führt. Der General gibt zu, dass Palästinenser und Siedler nicht gleich behandelt werden. 42 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Israelischer Soldat im Westjordanland Foto: Zain Jaafar / aufklappen Automatisch erstellt mit KI. Mehr Informationen dazu hier.
Die Einzelheiten
War die Zusammenfassung hilfreich? Danke für Ihr Feedback! positiv bewerten negativ bewerten Herzi Halevi war deutlich, als er Anfang September vergangenen Jahres zu Anwohnern israelischer Grenzorte zum Gazastreifen sprach.
Der ehemalige Generalstabschef der israelischen Armee bestätigte damals, dass die Zahl der getöteten oder verletzten Palästinenser zum damaligen Zeitpunkt »mehr als 200. 000 Menschen« überschritten habe. Die Nachricht ging um die Welt, wohl auch deshalb, weil sie mit einer militärisch eindeutigen Einschätzung daherkam: »Wir haben die Handschuhe ausgezogen« .
Nun ist wieder ein Zitat in der Welt, veröffentlicht von der israelischen Tageszeitung »Haaretz« . Demnach hat Avi Bluth, der für das palästinensische Westjordanland zuständige General, in einem nicht öffentlichen Meeting erklärt: »Wir töten, wie wir seit 1967 nicht getötet haben«. Bild vergrößern Avi Bluth Foto: Gali Tibbon / AP Er bezieht sich damit auf den Sechstagekrieg.
Was Experten sagen
Israel hatte im Sechstagekrieg 1967 unter anderem das Westjordanland und Ostjerusalem erobert. Dort leben heute inmitten von drei Millionen Palästinensern rund 700. 000 israelische Siedler.
Die Palästinenser beanspruchen die Gebiete für einen eigenen Staat mit Ostjerusalem als Hauptstadt. Zudem erklärte der Kommandeur des Zentralkommandos, dass die Armee unterscheide, wer Steine auf sie werfe – ob Palästinenser oder israelische Siedler. Zwar sei die Gefahr, die von den Steinewerfern ausgehe, gleich, aber das Schießen mit scharfer Munition auf israelische Staatsbürger hätte weitreichendere »gesellschaftliche Folgen«, so Bluth.
Gleichzeitig gelten offenbar laxere Regeln für den Einsatz von Waffengewalt gegen Palästinenser. Vor diesem Hintergrund sprach der Militär von »präziser Aggressivität« als Mittel seiner Wahl der Abschreckung. Die Folge: In den vergangenen drei Jahren seien 1500 Palästinenser im Westjordanland getötet worden.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





