
Japan: Bären greifen immer öfter Menschen an, Jäger und Polizei trainieren als Prävention
Probleme mit Wildtieren In Japan jagen sie Bärenkostüme Der Jäger Fuminor Kimijima pirscht sich an sein Ziel, einen Mann mit Bärenmaske. Über ihnen schwirrt eine Drohne, Durchsagen plärren. Eine bizarr wirkende Übung –...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Probleme mit Wildtieren In Japan jagen sie Bärenkostüme Der Jäger Fuminor Kimijima pirscht sich an sein Ziel, einen Mann mit Bärenmaske. Über ihnen schwirrt eine Drohne, Durchsagen plärren. Eine bizarr wirkende Übung – wegen eines Problems, das Japan nicht in den Griff bekommt.
17 Uhr 2 Min Zur Merkliste hinzufügen X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bereich Lesen Sie hier das Videotranskript aufklappen Was haben diese Ziege, ein niedliches Polizeiauto und dieser Mann in einem Bärenkostüm mit einem sehr ernsten Problem in Japan zu tun?
Die Einzelheiten
Finden wir es heraus. Mittwochmittag in Yaita, auf dem Campus einer Grundschule. Der 74-jährige Jäger Fuminor Kimijima pirscht sich an sein Ziel.
Er legt an – und schießt. Sein Opfer geht sofort zu Boden. Zumindest tut der Mann in dem Tierkostüm so.
Was passiert hier und wieso das Schauspiel? 13 Menschen wurden im vergangenen Jahr in Japan von wilden Bären getötet. Diese Bilder zeigen, wie ein streunender Schwarzbär einen Fabrikarbeiter in der japanischen Stadt Fukushima attackiert.
Was Experten sagen
2026 gab es landesweit 50. 000 Sichtungen – die Zahl steigt. Regierungschefin Takaichi verabschiedete bereits ein Notfallpaket.
Zurück bei der Grundschule – bei der kostümierten Bärenjagd handelt es sich um eine Bärenabwehr-Übung. Nachdem das »Tier« betäubt wurde, stellen Kimijima und sein Team sicher, dass es keine Gefahr mehr ist. Bei dem Drill kommen auch schwere Polizeiausrüstung und Drohnen zum Einsatz.
Was auf den ersten Blick lustig wirkt, wird sehr ernst genommen. Kimijima sieht noch Verbesserungspotential:Fuminor Kimijima, Jäger:»In letzter Zeit sind tatsächlich mehr Bären in der Gegend aufgetaucht, weshalb diese Art von Schulung notwendig ist. Ich denke, es würde viel schneller gehen, wenn wir mit der Polizei, der Forstbehörde sowie den lokalen Behörden, beispielsweise dem Rathaus, zusammenarbeiten würden.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





