
KAtholische Kirche: Vatikan bekräftigt Ablehnung der Segnung homosexueller Paare
KAtholische Kirche : Vatikan bekräftigt Ablehnung der Segnung homosexueller Paare Von Matthias Rüb, Rom 07.05.2026, 12:44Lesezeit: 2 Min. Ein homosexuelles Paar bekommt am 02.05.2015 in Stuttgart den Segen für seine...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. KAtholische Kirche : Vatikan bekräftigt Ablehnung der Segnung homosexueller Paare Von Matthias Rüb, Rom 07. 2026, 12:44Lesezeit: 2 Min. Ein homosexuelles Paar bekommt am 02.
2015 in Stuttgart den Segen für seine Lebenspartnerschaft. Picture AllianceEinige deutsche Bischöfe sagen, ihr Vorpreschen bei Segnungen homosexueller Paare erfolge „in Absprache“ mit dem Vatikan. Der will davon nichts wissen.
Die Einzelheiten
Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Im Streit zwischen dem Vatikan und den deutschen Bischöfen über die Segnung homosexueller Paare sind die Positionen verhärtet. Der Präfekt des Dikasteriums für die Glaubenslehre, Kardinal Víctor Manuel Fernández, sagte dem vatikanischen Presseportal Vatican News am Mittwoch, sein Schreiben vom November 2024 sei „die einzige und letzte Antwort“ in der Auseinandersetzung über eine Handreichung für die deutschen Bischöfe, die im April 2025 mit dem Titel „Segen gibt der Liebe Kraft“ veröffentlicht wurde. Und damit auch zu der daraus erwachsenen aktuellen Praxis in einigen deutschen Diözesen.
November 2024 hatte sich Fernández in einem Schreiben zu einem Entwurf für die Handreichung geäußert. „Was in diesem Brief gesagt wird, gilt auch für den Text des aktuellen Vademecums, der nicht die Zustimmung des Dikasteriums für die Glaubenslehre hat“, sagte der Kardinal nun Vatican News. In der Handreichung sei die Rede von „einer Verbindung und einer ‚offiziellen Regelung‘ durch die Seelsorger für Paare“, die nicht in einer von der Weltkirche anerkannten Ehe leben, sowie von einer „regelrechten ‚Akklamation‘, einer Geste, die normalerweise im Eheschließungsritual vorgesehen ist“, so Fernández.
„In diesem Sinne entscheidet man sich faktisch dafür, den Status solcher Paare zu legitimieren, was im Widerspruch zu den Aussagen von ,Fiducia supplicans‘ steht“, so der Glaubenspräfekt. Die Erklärung „Fiducia supplicans“ war im Dezember 2023 erschienen und noch von Papst Franziskus unterzeichnet worden. Der Kardinalstaatssekretär gibt sich zuversichtlichDas Dikasterium hatte den Brief von Fernández an den Trierer Bischof Stephan Ackermann, den Vorsitzenden der Liturgiekommission der Deutschen Bischofskonferenz (DBK), erst dieser Tage veröffentlicht – in Absprache mit Papst Leo XIV.
Was Experten sagen
und offenbar auf dessen ausdrücklichen Wunsch hin. Die Auffassung, dass auch die geänderte Fassung der Handreichung die Einwände des Vatikans nicht angemessen berücksichtigt habe, sei Bischof Ackermann schon bei dessen letztem Besuch im Vatikan im November 2025 mitgeteilt worden. hatte auf dem Rückflug von seiner Afrikareise am 23.
April deutlich gemacht, dass der Vatikan an seiner ablehnenden Haltung zu formalisierten Segnungen gemäß der DBK-Handreichung festhalte.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





