
Ketteler-Krankenhaus: Aufatmen in Offenbach
Ketteler-Krankenhaus : Aufatmen in Offenbach Ein Kommentar von Hanns Mattes 07.05.2026, 15:13Lesezeit: 2 Min. Weiter so: Das Ketteler-Krankenhaus in Offenbach ist gerettet.dpaDas Ketteler-Krankenhaus in Offenbach kann...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Ketteler-Krankenhaus : Aufatmen in Offenbach Ein Kommentar von Hanns Mattes 07. 2026, 15:13Lesezeit: 2 Min. Weiter so: Das Ketteler-Krankenhaus in Offenbach ist gerettet.
dpaDas Ketteler-Krankenhaus in Offenbach kann weiterarbeiten, das Rote Kreuz tritt als Retter auf. Aber die Herausforderungen bleiben. Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Für das Ketteler-Krankenhaus in Offenbach ist mit dem Kreisverband des Roten Kreuzes ein neuer Träger gefunden worden – die Klinik kann bleiben.
Die Einzelheiten
Das ist eine gute Nachricht, zunächst vor allem für die rund 900 Beschäftigten des Hauses, aber auch für die Stadt und ihr Umland. Denn ein Stück Vielfalt und Wahlfreiheit in der Krankenhauslandschaft des Rhein-Main-Gebiets bleibt erhalten. Natürlich kann man darauf verweisen, dass es in Offenbach und erst recht in den Nachbarstädten mehr und andere Kliniken gibt, der Wegfall eines Hauses also zu verkraften wäre.
Aber dennoch wäre er eine Schwächung der Region, denn diese schöpft ihre Stärke gerade daraus, eine Fülle von Angeboten bereitzuhalten, das gilt eben auch für die Versorgung der Patienten durch Krankenhäuser. Zumal das Einzugsgebiet der Klinik nicht an der Offenbacher Stadtgrenze endet, die Geriatrie beispielsweise genießt im Umland der Großstadt einen guten Ruf. Folgen der zähen ReformpolitikDass die Finanzierung des Gesundheitswesens und auch der Krankenhäuser im Argen liegt, das ist keine Neuigkeit, und auch nicht, dass es durch die Reformen auch zur Schließung von Kliniken kommen wird.
Es wird kleineren Trägern schwerer als größeren Einheiten fallen, das zu verhindern. Daher kann das Netzwerk des Roten Kreuzes mit Pflegeeinrichtungen und Rettungsdienst mehr leisten als die Klinik allein. Aber auch so wird es Einschnitte geben, das zeigt schon die Schließung der Geburtshilfe in wenigen Wochen.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





