
KI bedroht Big-Tech: Warum Bitcoin davon profitiert
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Bitcoin 1 Minute
Eine bemerkenswerte Entwicklung erschüttert die Kryptomärkte. Startseite Aktuelle Artikel im Überblick Kryptowährungen Bitcoin Bitcoin profitiert von KI-Chaos: Ende der Big-Tech-Dominanz? Experte erklärt KI bedroht Big-Tech: Warum Bitcoin davon profitiertEin Makro-Experte schlägt Alarm: KI bedrohe zunehmend die Tech-Welt. Für Bitcoin hingegen sieht er echte Chancen.
von Philipp Baumgartner 06. 2026 Teilen Bitcoin-Kurs81,729. 68 % Bitcoin kaufen Beitragsbild: Shutterstock, KI-bearbeitet | Wird Bitcoin der große Profiteur des KI-Chaos?
Marktdynamik
Der Aufstieg künstlicher Intelligenz stellt das Geschäftsmodell vieler Softwarekonzerne grundlegend infrage, mit direkten Auswirkungen auf die Kapitalmärkte. Für Makrostratege Jordi Visser ist klar: Sinkende Margen im Softwaresektor treffen auf ein Umfeld, in dem Bitcoin gleich doppelt profitiert. Visser, einst Chief Investment Officer bei Weiss Multi-Strategy Advisers und heute bei 22V, zieht im Gespräch mit Anthony Pompliano eine klare Trennlinie zwischen klassischen Software-Aktien und Bitcoin.
Auslöser ist eine schwache Berichtssaison im Tech-Sektor, doch seine Argumentation greift tiefer. Wenn Code zur Massenware wird Im Kern steht eine strukturelle These: Wird Software durch KI-Agenten beliebig reproduzierbar, gerät das Margenmodell unter Druck. Die Bewertungen von Unternehmen wie Salesforce, ServiceNow oder IBM stützen sich bislang genau darauf.
Visser verweist auf jüngste Quartalszahlen und eine verhaltene Marktreaktion. Auffällig ist zudem: Im Software-ETF IGV trugen zuletzt vor allem krypto-nahe Titel und Bitcoin-Miner zur Performance bei. Die Kursverluste vieler Softwarewerte fügen sich aus seiner Sicht nahtlos in dieses Bild.
Auswirkungen auf die Märkte
Zugleich stellt er die Prognostizierbarkeit der Branche infrage. Lässt sich nicht mehr abschätzen, wie ein Unternehmen in fünf Jahren positioniert ist, verliert auch die klassische Bewertung ihre Grundlage. Belege liefert er nicht, es bleibt eine zugespitzte Markteinschätzung.
Lest auch BTC-ECHO Expertenumfrage KI-Agenten, Bitcoin-Prognose und Investmentchancen: Das erwarten Insider in den kommenden Monaten Stagflation als Nährboden für Bitcoin Vissers Marktblick ist eng mit seiner makroökonomischen Erwartung verknüpft. Er rechnet mit steigender Inflation bei gleichzeitig schwacher Konjunktur, einem stagflationären Szenario. Konkret erwartet er in den USA eine Teuerungsrate von über vier Prozent, während die kurzfristigen Zinsen darunter bleiben.
In einem solchen Umfeld entstehen negative Realzinsen: Erspartes verliert an Kaufkraft. Für Visser ist das ein zentrales Argument für Bitcoin. Steigende Preise treiben knappe Güter, dazu zählt er auch Bitcoin.
Die Kryptomärkte verfolgen diese Entwicklung genau, während Anleger die möglichen Auswirkungen auf die Kurse abwägen.




