
KI-Effekte: Techgiganten zwischen Entlassungen und Investitionen
KI-Effekte : Techgiganten zwischen Entlassungen und Investitionen Von Roland Lindner, New York 01.05.2026, 09:09 Lesezeit: 4 Min. Bildbeschreibung ausklappen Will mit weniger Mitarbeitern auskommen: Meta-Vorstandschef...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. KI-Effekte : Techgiganten zwischen Entlassungen und Investitionen Von Roland Lindner, New York 01. 2026, 09:09 Lesezeit: 4 Min. Bildbeschreibung ausklappen Will mit weniger Mitarbeitern auskommen: Meta-Vorstandschef Mark Zuckerberg Unternehmen wie Meta und Amazon wachsen rasant und geben das Geld mit vollen Händen für Künstliche Intelligenz aus.
Dafür streichen sie Tausende von Stellen. Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz geht es auch mit deutlich weniger Mitarbeitern. Mark Zuckerberg wird in diesen Tagen nicht müde, diese Botschaft zu verbreiten.
Die Einzelheiten
Bei der Vorlage von Quartalsergebnissen sagte der Mitgründer und Vorstandschef des Internetkonzerns Meta jetzt: „Wir sehen mehr und mehr Beispiele, wo eine oder zwei Personen etwas in einer Woche erledigen, wofür früher Dutzende von Leuten Monate gebraucht hätten. “ Ganz ähnliche Töne schlug er vor drei Monaten an: „Wir beginnen zu sehen, wie Projekte, für die wir früher große Teams gebraucht haben, von einer einzelnen, sehr talentierten Person erledigt werden. “ Diese Produktivitätsgewinne haben offenbar Konsequenzen.
In der vergangenen Woche hat der Mutterkonzern von Onlineplattformen wie Instagram und Facebook angekündigt, rund 8. 000 Arbeitsplätze abzubauen, was in etwa 10 Prozent der Belegschaft entspricht. 000 offene Stellen nicht mehr besetzt werden.
Den Beschäftigten wurde zur Begründung mitgeteilt, Meta wolle seine Effizienz erhöhen und einen Ausgleich für Investitionen an anderer Stelle schaffen. Diese Einschnitte kommen in einer Zeit, in der es dem Konzern finanziell prächtig geht und er an anderer Stelle das Geld mit vollen Händen ausgibt. Meta hat im vergangenen Quartal sein Wachstum erheblich beschleunigt.
Was Experten sagen
Der Umsatz stieg um 33 Prozent auf 56,3 Milliarden, im Quartal zuvor lag das Plus noch bei 24 Prozent. Auch der Gewinn ist deutlich gestiegen, und Meta teilte mit, seine Investitionen in diesem Jahr noch einmal deutlich auf 125 Milliarden bis 145 Milliarden Dollar aufzustocken. Bislang war von 115 Milliarden bis 135 Milliarden Dollar die Rede, 2025 waren es noch 72,2 Milliarden Dollar.
Die Investitionen sind vor allem für den Ausbau der KI-Infrastruktur vorgesehen. „Effizienzgewinne“ Bei anderen Techkonzernen ist das Bild ähnlich. Auch der Onlinehändler Amazon hat mit seinen Quartalsergebnissen die Erwartungen übertroffen.
Besonders gut schnitt dabei das Geschäft mit Cloud Computing in der Sparte Amazon Web Services (AWS) ab, hier gab es das stärkste Umsatzwachstum seit mehr als drei Jahren. Amazon will in diesem Jahr sogar 200 Milliarden Dollar investieren. Trotzdem hat der Konzern in jüngster Zeit mehrere Entlassungsrunden absolviert.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





