
Kindergeburtstag zu Hause: Kein Alleinunterhalter, keine Hüpfburg – aber jede Menge Fragen
Kindergeburtstag zu Hause Kein Clown, keine Hüpfburg – und trotzdem jede Menge Stress Von Philipp Löwe Wir feiern Geburtstag. Die Kinderparty soll entspannt sein: Innenhof, Pizza, kein großes Programm. Trotzdem fühlt es...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Kindergeburtstag zu Hause Kein Clown, keine Hüpfburg – und trotzdem jede Menge Stress Von Philipp Löwe Wir feiern Geburtstag. Die Kinderparty soll entspannt sein: Innenhof, Pizza, kein großes Programm. Trotzdem fühlt es sich an, als organisierte ich einen Staatsempfang.
21 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (7 Minuten) 7 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren So eine Kinderfeier ist eigentlich ein Kinderspiel, oder?
Die Einzelheiten
Im Grunde lässt sich das Konzept herunterbrechen auf den alten Werbeslogan: »Was Spannendes, was zum Spielen und Schokolade. « Wir haben uns für unseren ersten Kindergeburtstag für eine einigermaßen planlose Angelegenheit entschieden, dachten wir: von 15 bis 18 Uhr Feier bei uns, bei schönem Wetter im Innenhof. Keine Alleinunterhalter, keine Expeditionen ins Spaßbad oder zum Indoorspielplatz.
Doch je näher der Termin rückt, desto unruhiger werde ich. Unser Setting impliziert nämlich nicht nur Bescheidenheit. Es bedeutet auch keine unterstützenden Umstände, sondern pure Eigenregie – vom Rahmenprogramm über die Musikauswahl bis zur Verpflegung.
Bild vergrößern Wer nicht aufpasst, organisiert den Kindergeburtstag gar nicht primär für das Kind Foto: Catherine Falls Commercial / Moment / Getty Images Möchte man bei einer Erwachsenenfeier schon niemanden langweilen, will man hier erst recht gut performen. Viele der Eltern werden zum ersten Mal bei uns zu Besuch sein. Sie gilt es genauso zu bespaßen wie den Nachwuchs.
Was Experten sagen
Beim Essen lauern schon die ersten Fallstricke. Werden etwa die bestellten Pizzen als das wahrgenommen werden, was sie für uns sind: leicht zu organisierendes Fingerfood, auf das sich (hoffentlich) alle einigen können, und das ohne viel Besteck und Sauerei verzehrt werden kann? Oder stempeln wir uns damit als die Eltern ab, bei denen man nie wieder eingeladen sein will?
Denn zur Pizza wird es auch Kuchen geben müssen. Backen wir den mit oder ohne Zucker? Reißt das mitgeplante Knabbergemüse es am Ende wieder raus?
Und was sollen wir spielen? Mit drei Jahren lernen Kinder gerade erst, miteinander statt nebeneinander zu spielen, habe ich mal gelesen. Am ehesten bringt man Kinder ins gemeinsame Spiel, wenn man ihnen eine gemeinsame Aufgabe stellt, hat eine Forschungsgruppe an der University of Cambridge kürzlich festgestellt.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





