
KNDS: Bund einigt sich über Einstieg bei Panzerbauer
Vor dem Börsengang Bund einigt sich auf Einstieg bei Panzerhersteller KNDS Wie stark sollte sich der Staat an dem deutsch-französischen Konzern KNDS beteiligen? In dieser Streitfrage der Koalition bahnt sich eine Lösung...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Vor dem Börsengang Bund einigt sich auf Einstieg bei Panzerhersteller KNDS Wie stark sollte sich der Staat an dem deutsch-französischen Konzern KNDS beteiligen? In dieser Streitfrage der Koalition bahnt sich eine Lösung an. Die Entscheidung ist wegweisend für Deutschlands Rüstungspolitik.
Von Martin Hesse und Gerald Traufetter 12. 35 Uhr Zur Merkliste hinzufügen X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X.
Die Einzelheiten
com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Bundeskanzler Merz in einem KNDS-Radpanzer: Kompliziertes Verhältnis mit Frankreich Foto: Chris Emil Janssen / Chris Emil Janßen / picture alliance Sie können den Artikel leider nicht mehr aufrufen. Der Link, der Ihnen geschickt wurde, ist entweder älter als 30 Tage oder der Artikel wurde bereits 10 Mal geöffnet. Die Bundesregierung hat sich offenbar auf eine einheitliche Linie geeinigt, um bei dem deutsch-französischen Panzerhersteller KNDS einzusteigen.
Ende vergangener Woche haben die zuständigen Staatssekretäre von Bundesverteidigungsministerium und Bundeswirtschaftsministerium einen Brief mit einem Angebot an die Eigentümerfamilien Bode und Braunbehrens geschrieben. Sie haben ihre Anteile an dem Konzern in der Wegmann-Unternehmens-Holding gebündelt. Das erfuhr der SPIEGEL aus Regierungs- und Konzernkreisen.
Demnach wolle der Bund 30 bis 40 Prozent der Anteile am Unternehmen erwerben. Es sollen nun Verhandlungen mit den Eigentümern beginnen. Auf Anfrage des SPIEGEL wollten sich beide Ministerien nicht »zu laufenden Abstimmungen der Regierung« äußern, wie eine Sprecherin des Verteidigungsministeriums erklärte.
Was Experten sagen
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Kompliziertes KonstruktIn den vergangenen Monaten war innerhalb der Bundesregierung ein Streit darüber ausgebrochen, wie genau der staatliche Einstieg vollzogen werden soll. Während Bundeskanzler Friedrich Merz sowie Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (beide CDU) die Bundesbeteiligung möglichst auf maximal 30 Prozent begrenzen wollten, sprach sich Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) für eine höhere Beteiligung von 40 Prozent aus. Hintergrund der Differenzen ist die rüstungspolitische Bedeutung des Panzerkonzerns.
Deutsche und Franzosen sind darauf bedacht, gleich viel Einfluss auf das Unternehmen zu haben.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





