
Kommentar: Andreas Jung geht nach Stuttgart, Friedrich Merz sagte dem Klimaschutz adieu
meinung Wechsel von CDU-Politiker Jung Merz sagt dem Klimaschutz adieu Ein Kommentar von Florian Gathmann Dass CDU-Mann Andreas Jung als Minister nach Stuttgart geht, ist für die dortige schwarz-grüne Koalition ein...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. meinung Wechsel von CDU-Politiker Jung Merz sagt dem Klimaschutz adieu Ein Kommentar von Florian Gathmann Dass CDU-Mann Andreas Jung als Minister nach Stuttgart geht, ist für die dortige schwarz-grüne Koalition ein Gewinn. Kanzler Friedrich Merz ist dadurch klimapolitisch völlig blank. 22 Uhr Zur Merkliste hinzufügen X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern CDU-Politiker Merz, Jung: Fast ein Störenfried Foto: dts-Agentur / picture alliance Sie können den Artikel leider nicht mehr aufrufen. Der Link, der Ihnen geschickt wurde, ist entweder älter als 30 Tage oder der Artikel wurde bereits 10 Mal geöffnet.
Die Einzelheiten
Menschlich werden ihn wohl die meisten in Berlin vermissen. Der Christdemokrat Andreas Jung ist ein sehr angenehmer Zeitgenosse. Politisch dürfte sich bei vielen in der Union – vom Kanzleramt bis in die Fraktion von CDU und CSU – die Trauer darüber in Grenzen halten, dass Jung nun Minister in der neuen schwarz-grünen Landesregierung in Stuttgart wird.
Zuletzt wirkte er in der Union fast wie ein Störenfried. Florian Gathmann Florian Gathmann ist Redakteur im Hauptstadtbüro des SPIEGEL E-Mail X. com Jung, 50, ist seit Jahren das klimapolitische Gesicht seiner Partei, und er meint es bei diesem Thema ernst.
Anders als viele bei CDU und CSU – zuvörderst Fraktionschef Jens Spahn. Spahn war zu Oppositionszeiten Fraktionsvize für Wirtschaft und Klima. Für die Klimapolitik hat er sich seinerzeit nie wirklich interessiert.
Was Experten sagen
Umso engagierter zeigte sich der damalige klimapolitische Sprecher der Fraktion: Andreas Jung. Die Ambitionen der Union auf diesem Feld waren seit dem Start der Regierung von Friedrich Merz gering. Kein Wunder, dass man das Umweltministerium der SPD überließ.
Jung agierte mitunter wie das klimapolitische Feigenblatt der Union. Dass er gleichzeitig einer der Stellvertreter von CDU-Chef Merz ist und ein gutes persönliches Verhältnis zum Kanzler pflegt, half ihm dabei nur wenig. Für Merz wird Klimaschutz immer unwichtigerMerz und seine Union stehen so sehr unter Druck, dass Klimaschutz bei ihren politischen Prioritäten immer weiter nach hinten gerutscht ist.
Jung kam vor allem dann zum Zug, wenn es die schlimmsten Rückfälle zu verhindern galt, wie vor dem letzten CDU-Parteitag Anfang des Jahres. Den Antrag zweier Parteiströmungen, Europa solle sich von Klimaneutralität verabschieden, entschärfte er im Auftrag von Merz. Auf den langjährigen Konstanzer Bundestagsabgeordneten war Verlass.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





