
Konjunktur: Ökonomen erleichtert über leichtes BIP-Wachstum
Konjunktur in Deutschland Ökonomen erleichtert über leichtes BIP-Wachstum Trotz des Irankriegs ist die deutsche Wirtschaft Anfang des Jahres ein wenig gewachsen. Ökonomen sind überrascht, warnen aber vor weiteren...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Konjunktur in Deutschland Ökonomen erleichtert über leichtes BIP-Wachstum Trotz des Irankriegs ist die deutsche Wirtschaft Anfang des Jahres ein wenig gewachsen. Ökonomen sind überrascht, warnen aber vor weiteren Schäden in der Zukunft. 31 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (4 Minuten) 4 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren image"> Bild vergrößern Baustelle für ein Rechenzentrum der Schwarz-Gruppe am Rande des Spreewaldes Foto: Patrick Pleul / dpa / picture alliance Die deutsche Wirtschaft ist trotz aller Krisen zu Jahresbeginn deutlicher gewachsen als erwartet. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) legte im ersten Quartal zum Vorquartal um 0,3 Prozent zu , wie das Statistische Bundesamt anhand vorläufiger Daten mitteilte.
Die Einzelheiten
Zwar handelt es sich nur um ein Miniwachstum, aber nicht zuletzt wegen des Irankriegs waren die Erwartungen deutlich pessimistischer. Ökonomen sind positiv überrascht, so etwa Carsten Brzeski, Chefvolkswirt bei der ING Bank: »Fast genau ein Jahr nach dem Amtsantritt der neuen deutschen Regierung unter Bundeskanzler Friedrich Merz deuten die heutigen Zahlen darauf hin, dass es der deutschen Wirtschaft besser geht, als ihr Ruf vermuten lässt. « Es wäre jedoch riskant anzunehmen, dass sich »die derzeitige Entwicklung einfach fortsetzen lässt«.
Anzeichen einer Erholung wegen fiskalischer Impulse in den Bereichen Verteidigung und Infrastruktur würden ihm zufolge jetzt schon beginnen zu verblassen. DEBATTE Wie blicken Sie auf die Arbeit von Bundeskanzler Friedrich Merz? Diskutieren Sie hier Nach Einschätzung von Nils Jannsen, Leiter Konjunktur Deutschland am Kiel Institut, hängen die konjunkturellen Aussichten derzeit maßgeblich vom weiteren Verlauf des Nahostkonflikts ab.
Weil der Rohstoffpreis ansteige, würde auch bei der Kaufkraft eingebüßt werden. Dies werde sich Jannsen zufolge »wohl besonders beim privaten Konsum bemerkbar machen, der im vergangenen Jahr noch deutlich zugelegt hatte. « Bei anhaltend hohen Rohstoffpreisen könnten demnach die Belastungen überproportional zunehmen, weil Unternehmen und private Haushalte ihnen schwerer ausweichen können als bei kurzfristigen Preisschwankungen.
Was Experten sagen
»Die negativen Effekte würden sich dann erst nach und nach voll entfalten und die wirtschaftliche Dynamik auch im kommenden Jahr noch dämpfen«, sagt Jannsen. Mehr zum Thema Überraschende Konjunkturzahlen: Deutsche Wirtschaft wächst trotz des Irankriegs (zumindest ein bisschen) Folgen des Irankriegs: Wirtschaftsinstitute erwarten nur noch Wachstum von 0,6 Prozent Unternehmen und die Sorge vor dem Irankrieg: War es das jetzt mit dem Aufschwung? Von Tim Bartz, Markus Becker, Benedikt Müller-Arnold und Kathrin Werner »Die Gründe für das robuste BIP sind private und staatliche Konsumausgaben«, sagt Christoph Swonke, Konjunkturanalyst der DZ Bank .
Die aktuelle Entwicklung sei zwar erfreulich, aber wohl nicht von langer Dauer.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





