
Krise am Arbeitsmarkt: Der Staat wächst, die Wirtschaft schrumpft
Krise am Arbeitsmarkt : Der Staat wächst, die Wirtschaft schrumpft Von Dietrich Creutzburg, Berlin 19.05.2026, 17:48Lesezeit: 2 Min. Wo bleibt der Aufschwung? Für Berufseinsteiger und Arbeitslose wird der Einstieg immer...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Krise am Arbeitsmarkt : Der Staat wächst, die Wirtschaft schrumpft Von Dietrich Creutzburg, Berlin 19. 2026, 17:48Lesezeit: 2 Min. Wo bleibt der Aufschwung?
Für Berufseinsteiger und Arbeitslose wird der Einstieg immer schwerer. dpaDie Zahl der Erwerbstätigen sinkt. Selbst ein starker Personalaufbau im öffentlichen Sektor gleicht den Abbau in der Industrie nicht mehr aus.
Die Einzelheiten
Der Arbeitsagentur drohen neue Finanznöte. Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Mit der Krise der Industrie verschärft sich der Abbau von Arbeitsplätzen in Deutschland. Nur der öffentliche Sektor baut weiterhin in großem Umfang Stellen auf.
Nach neuen Zahlen des Statistischen Bundesamts gingen im ersten Quartal dieses Jahres noch insgesamt 45,6 Millionen Menschen einer Erwerbstätigkeit als Arbeitnehmer, Selbständige oder Beamte nach. 000 weniger als ein Jahr zuvor. Verglichen mit dem Schlussquartal 2025 sank die Zahl sogar um fast eine halbe Million.
Das hat zwar auch jahreszeitliche Gründe, aber nicht nur: Bereinigt um Saisoneinflüsse verringerte sich die Erwerbstätigkeit in den drei Monaten um 61. 000 Personen, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte. Im Herbst 2024 hatte sie noch einen Höchststand von 46,2 Millionen erreicht.
Was Experten sagen
000 Menschen weniger im produzierenden GewerbeTreiber der Entwicklung ist ein starker Abbau in der Privatwirtschaft, vor allem in der Industrie. Im produzierenden Gewerbe arbeiteten zuletzt noch 10,3 Millionen Menschen. 000 oder 1,9 Prozent weniger als ein Jahr zuvor.
Noch stärker, und zwar um 2,5 Prozent, war der Rückgang im verarbeitenden Gewerbe. Dies sind die Industriebereiche, die früher Wachstumstreiber waren, darunter Fahrzeug- und Maschinenbau sowie Chemie. Demgegenüber setzte sich das Wachstum des öffentlichen Sektors fort.
Dieser erfasst neben dem öffentlichen Dienst auch die vorwiegend aus Steuern und Sozialbeiträgen finanzierten Bereiche des Gesundheits-, Sozial- und Erziehungswesens. Dort waren zuletzt 12,5 Millionen Menschen tätig, 181. 000 oder 1,5 Prozent mehr als im ersten Quartal 2025.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





