
Krise der Königlichen: Real Madrids Monarch ist angezählt
Krise der Königlichen : Real Madrids Monarch ist angezählt Von Hans-Günter Kellner, Madrid 19.05.2026, 11:44Lesezeit: 3 Min. Schwer wiegt die Krone: Madrids mächtiger Vereinsboss Pérez schweigt zur möglichen Mitschuld...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Krise der Königlichen : Real Madrids Monarch ist angezählt Von Hans-Günter Kellner, Madrid 19. 2026, 11:44Lesezeit: 3 Min. Schwer wiegt die Krone: Madrids mächtiger Vereinsboss Pérez schweigt zur möglichen Mitschuld an der Misere beim Klub.
ReutersReal Madrid bleibt die zweite Saison in Serie in der Liga und der Champions League erfolglos. Doch statt die Probleme anzugehen, poltert Klubpräsident Florentino Pérez gegen kritische Stimmen. Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Dieser Tage erinnert man sich in Spanien an eine Episode von Alt-König Juan Carlos aus dem Jahr 2011.
Die Einzelheiten
„Schlecht“, polterte der Monarch gegenüber Journalisten auf die Frage, wie es ihm gehe: „Ihr wollt mich doch alle umbringen und mir eine Kiefer auf den Bauch pflanzen. “ In der vergangenen Woche waren in Madrid ganz ähnliche Worte zu hören. „Warum will man mich umbringen?
“, fragte Florentino Pérez im Rahmen einer Pressekonferenz und warf den Journalisten im Raum „eine organisierte Kampagne“ vor, das falsche Gerücht zu streuen, er sei an Krebs erkrankt, alles nur mit einem Ziel: Dem „größten Verein der Welt“ zu schaden. Juan Carlos ging nach seinem Wutausbruch auf Elefantenjagd, brach sich die Hüfte, wobei die Spanier von einer Geliebten erfuhren und von unversteuerten Schmiergeldern. Einige Jahre später musste Juan Carlos abdanken und seinen Wohnsitz nach Abu Dhabi verlegen.
Ein ähnliches Verhalten ist von Florentino Pérez zwar nicht bekannt. Und doch sieht die spanische Tageszeitung „El País“ Parallelen: Wie Juan Carlos nimmt Pérez die Journalisten offensichtlich als feindlich gesinnt wahr und wittert Kampagnen gegen sich und seinen Verein. Dünnhäutig auf der PressekonferenzTatsächlich zeigte sich der Neunundsiebzigjährige, mächtige Bauunternehmer und Hauptaktionär des Konzerns ACS in seiner ersten Pressekonferenz seit mehr als zehn Jahren recht dünnhäutig.
Was Experten sagen
Er beklagte sich über einen Bericht in der Tageszeitung „ABC“, laut dem er im „intimsten Kreis“ gestanden habe: „Ich bin müde. “ „ABC“ bringe ständig solche Artikel, beschwerte sich der Präsident, und kündigte an, sein Abo zu kündigen. Ratlosigkeit: Auch unter Trainer Álvaro Arbeloa hat Madrid bisher den Weg auf die Erfolgsspur nicht gefunden.
AP Photo/Jose Breton„Ein anderer ist von einer Frau, von der ich nicht weiß, ob sie irgendwas von Fußball versteht, aber gut. “ Zu einer Journalistin im Saal sagte er: „Mal sehen, dieses Mädchen da, sie hat das Recht, zu sprechen, die Übrigen hier sind alle verdammt hässlich. “ „ABC“ kommentierte die Pressekonferenz später so: „Florentino und der Verdacht des Verrats.
“ Schließlich habe er sich ja an einem Zitat aus engstem Kreis gerieben. Zudem habe er sich mehrmals auch darüber beschwert, dass es im Team zum ersten Mal einen Maulwurf gebe, der die Nachricht von einer Schlägerei zwischen Federico Valverde und Aurélien Tchouaméni in die Öffentlichkeit getragen habe.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





