
Krösche bilanziert: „Ich habe meine eigenen Prinzipien missachtet“
Krösche bilanziert : „Ich habe meine eigenen Prinzipien missachtet“ Von Peter Heß, Frankfurt 19.05.2026, 17:07Lesezeit: 4 Min. Diesmal will Markus Krösche wieder den richtigen Trainer für die Eintracht...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Krösche bilanziert : „Ich habe meine eigenen Prinzipien missachtet“ Von Peter Heß, Frankfurt 19. 2026, 17:07Lesezeit: 4 Min. Diesmal will Markus Krösche wieder den richtigen Trainer für die Eintracht finden.
dpaEintracht-Sportvorstand Markus Krösche räumt offen ein, im abgelaufenen Spieljahr viele Fehler begangen zu haben. Eine 180 Grad-Wendung wird es mit ihm dennoch nicht geben. Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Mehr Asche auf sein Haupt hätte Markus Krösche kaum streuen können, als es der Sportvorstand der Frankfurter Eintracht am Dienstag bei seiner Saison-Abschlusspressekonferenz getan hat.
Die Einzelheiten
„Wir müssen so ehrlich mit uns selber sein, wir haben am Ende keines unserer Ziele erreicht und dafür trage ich die volle Verantwortung. “ Der 45 Jahre alte Fußballmanager nahm alle Trainer in Schutz, die nach der Entlassung von Dino Toppmöller vergeblich versuchten, die Saison zu retten, an deren Ende in der Bundesliga Platz acht stand, was dazu führt, dass die Frankfurter erstmals nach fünf Jahren nicht für einen europäischen Wettbewerb qualifiziert sind. Sowohl über das Interimsgespann Dennis Schmitt/Alexander Meier als auch über den neuen Chef Albert Riera sagte er: „Ich habe sie in eine Situation gebracht, in der sie nicht erfolgreich arbeiten konnten.
“ Bundesliga Aktuelle Tabelle Im Fall der Eintracht-Nachwuchstrainer meinte Krösche vor allem den Zeitpunkt ihrer Berufung. „Bei einem Programm von zwei Champions-League-Spielen zwischen zwei Bundesligaspielen hatten sie nicht die Möglichkeit, mit der Mannschaft zu arbeiten. “ Die Folge – alle vier Begegnungen gingen verloren, wofür der Sportvorstand seine Angestellten explizit freisprach.
Auch das Scheitern des Spaniers Albert Riera, der am 2. Februar seinen Dienst als Cheftrainer antrat und am Sonntag, einen Tag nach dem 2:2 gegen den VfB Stuttgart im letzten Saisonspiel, beurlaubt wurde, nahm Krösche auf seine Kappe. „Es war schwer für ihn, der die Sprache nicht spricht, die Liga nicht kennt und die Qualität der Gegner nicht richtig einschätzen kann.
Was Experten sagen
“Krösche täuscht sich nicht im Menschen Albert RieraDas allerdings wusste Krösche schon vor dessen Einstellung, genauso kannte er schon die exaltierte Persönlichkeit des Spaniers. Nach den Vertragsgesprächen kam der Sportvorstand zu der Meinung, dass der Spanier dennoch der Richtige wäre: „Ich habe mich nicht im Menschen Albert Riera getäuscht. Ich wollte einen starken Charakter, einen Leader, der mit Überzeugung und Stringenz vorangeht und auf Disziplin achtet.
“ Die Warnungen aus der Branche und kritische Artikel zu Riera beeinflussten ihn nicht: „Was geschrieben wird, ist kein Kriterium für mich für eine Personalie. “Beim Trainer Riera hatte Krösche kein glückliches Händchen. dpaDie ersten Wochen schienen Krösche recht zu geben.
Mit Riera punktete die Eintracht anfangs ordentlich und stabilisierte sich in der Defensive. „Aber wir konnten das nicht fortsetzen.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





