“Krypto-Haltefrist wird nicht halten”: Der teure Steuerplan eines Blockchain-Professors
Startseite Aktuelle Artikel im Überblick Meinung "Krypto-Haltefrist abschaffen“: Experte will Bitcoin-Steuer Meinungs-ECHO “Krypto-Haltefrist wird nicht halten”: Der teure Steuerplan eines Blockchain-Professors Das...
Bitcoin 1 Minute
Eine bemerkenswerte Entwicklung erschüttert die Kryptomärkte. Startseite Aktuelle Artikel im Überblick Meinung "Krypto-Haltefrist abschaffen“: Experte will Bitcoin-Steuer Meinungs-ECHO “Krypto-Haltefrist wird nicht halten”: Der teure Steuerplan eines Blockchain-Professors Das Finanzministerium will höhere Krypto-Steuern, die Haltefrist für Bitcoin wackelt. Ausgerechnet ein Blockchain-Experte liefert die Vorlage. von Tobias Zander 02.
2026 Teilen Bitcoin-Kurs 78,341. 31 % Bitcoin kaufen 768) ? false:true"> Beitragsbild: Frankfurt School I Shutterstock | Blockchain-Professor Co-Pierre Georg will Bitcoin-Anleger härter besteuern --> “Mit mir wird es keine Steuererhöhungen geben” – dieses Versprechen wiederholte Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) mehrfach unter Verweis auf den Koalitionsvertrag.
Marktdynamik
Auch die Krypto-Haltefrist wollten er und seine Parteikollegen verteidigen. Tatsächlich scheint in der schwarz-roten Regierung inzwischen aber Lars Klingbeil (SPD) den Kurs zu bestimmen. Bitcoin- und Krypto-Anleger dürften von ihm ab 2027 kräftig zur Kasse gebeten werden, um die Staatseinnahmen zu erhöhen.
Lautstarke Unterstützung bekommen die neuen Steuerpläne von Co-Pierre Georg, dem Direktor des Frankfurt School Blockchain Center. Warum der Professor die “Krypto-Lücke” unbedingt schließen will – und als nächstes Ziel womöglich die Selbstverwahrung von Bitcoin ins Visier nimmt. Willkommen zurück im Krypto-Jahr 2017 Bitcoin und Krypto stehen für Geldwäsche und Steuerhinterziehung, mindestens aber fragwürdige Spekulation – was nach einer Reise zurück in den Bullenmarkt vor fast einem Jahrzehnt klingt, ist heute der Grundtenor des Frankfurter Professors in zahlreichen Interviews.
Gegenüber dem Wirtschaftsmagazin Capital betonte er im vergangenen Februar, dass man Blockchain keineswegs mit Krypto gleichsetzen dürfe. “Ein Investment in Bitcoin sprengt jede vernünftige Risikogrenze”, warnte Georg die deutschen Privatanleger eindringlich, zumal sich die unbekannten “Leute hinter den großen Bitcoin-Beständen” jederzeit absprechen und den “Markt zum Einsturz bringen” könnten. Lest auch Bitcoin ist kein Gartenprodukt Bitcoin und die Tulpenblase: Warum der Vergleich hinkt Auch das Argument der Dezentralität lässt er nicht gelten, schließlich habe es noch nie eine “Vermögenskonzentration auf weniger Menschen gegeben als beim Bitcoin”.
Auswirkungen auf die Märkte
Dass sich die Dezentralität von Bitcoin nicht auf egalitäre Verteilung bezieht, sondern darauf, dass kein Staat, keine Notenbank und generell kein zentraler Akteur über das Bitcoin-Netzwerk herrscht – geschenkt. Im Januar legte Georg im Gespräch mit dem Spiegel nach: So gehe es für Bitcoiner prinzipiell “immer darum, den nächsten Käufer zu finden”. Damit wärmt der akademische Kopf des Blockchain Centers die alte Greater-Fool-Theory wieder auf, ganz so, als wäre er bei Peter Schiff in die Lehre gegangen.
Je mehr er über Bitcoin lerne, desto skeptischer werde er, doch ein “kleiner Teil” der Krypto-Community wolle die Kritik einfach nicht hören.
Die Kryptomärkte verfolgen diese Entwicklung genau, während Anleger die möglichen Auswirkungen auf die Kurse abwägen.




