
Kuba: Donald Trump verschärft Sanktionen kurz nach Massendemo
Hunderttausende protestieren in Havanna USA verschärfen Sanktionen gegen Kuba nur Stunden nach Massendemo Die schwere Wirtschaftskrise in Kuba hat am Tag der Arbeit zahlreiche Menschen auf die Straße getrieben, um gegen...
No Meeting by June 30 — Where will Trump and Putin meet after that?
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Hunderttausende protestieren in Havanna USA verschärfen Sanktionen gegen Kuba nur Stunden nach Massendemo Die schwere Wirtschaftskrise in Kuba hat am Tag der Arbeit zahlreiche Menschen auf die Straße getrieben, um gegen das US-Embargo zu demonstrieren. Kurz danach erhöhte Trump den Druck. 13 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren image"> Bild vergrößern Demonstranten in der kubanischen Hauptstadt Havanna Foto: Adalberto Roque / aufklappen Automatisch erstellt mit KI. Mehr Informationen dazu hier .
Die Einzelheiten
War die Zusammenfassung hilfreich? Danke für Ihr Feedback! positiv bewerten negativ bewerten Das US-Embargo gegen Kuba wird strikter.
Präsident Donald Trump hat am Freitagabend weitere Sanktionen gegen Regierungs- und Wirtschaftsvertreter des sozialistischen Inselstaats erlassen. Strafmaßnahmen sollen demnach unter anderem gegen Personen verhängt werden, die sich in Kuba »schwerer Menschenrechtsverletzungen« oder der Korruption schuldig gemacht haben. Zudem schließen die Sanktionen nun auch Verantwortliche aus dem »Energie-, Verteidigungs- und Rohstoffsektor, im Metall- und Bergbau, im Finanzdienstleistungssektor oder im Sicherheitssektor der kubanischen Wirtschaft« ein.
Den Betroffenen solle unter anderem die Einreise in die USA verboten werden. Außerdem drohte der US-Präsident mit Sanktionen gegen Banken und andere Finanzdienstleister weltweit, die mit den betroffenen Kubanern zusammenarbeiten. Nur wenige Stunden zuvor hatten Hunderttausende Kubaner in der Hauptstadt Havanna gegen das US-Embargo und die Drohungen von Trumps Regierung protestiert.
Was Experten sagen
An der Kundgebung vor der US-Botschaft nahmen nach Regierungsangaben mehr als 500. 000 Menschen teil, darunter auch Präsident Miguel Díaz-Canel und der frühere Staatschef Raúl Castro . Bild vergrößern Kubas Präsident Miguel Díaz-Canel (2.
) und Ex-Präsident Raúl Castro (M. ) Foto: Yamil Lage / »Unsere Feinde haben alles versucht und ausprobiert. Sie dachten, sie würden uns niedergeschlagen und resigniert vorfinden, doch wir stehen entschlossen und standhaft da, haben den Fuß fest im Steigbügel und kämpfen weiter«, sagte Osnay Miguel Colina Rodríguez von der Zentralgewerkschaft der Arbeiter Kubas (CTC) laut einem Bericht der kommunistischen Parteizeitung »Granma«.
»Gemeinsam und geschlossen fordern wir Frieden und bekräftigen unsere Bereitschaft zum Dialog ohne Vorbedingungen«, schrieb Präsident Díaz-Canel auf der Plattform X. »Hier hat Angst keinen Platz. « Trump hatte zuletzt mehrfach mit schärferem Vorgehen gegen Kuba gedroht und offen von einer möglichen »Übernahme« gesprochen.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





