
Lars Klingbeil wettert gegen Trump: »Der soll sehen, welche Scherbenhaufen er angerichtet hat«
Klingbeil-Rede am Tag der Arbeit »Wir brauchen nun wirklich keine Tipps von Donald Trump« Erst der Kanzler, nun der Vizekanzler: Lars Klingbeil hat in einer Rede am 1. Mai gegen den US-Präsidenten ausgeteilt....
No Meeting by June 30 — Where will Trump and Putin meet after that?
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Klingbeil-Rede am Tag der Arbeit »Wir brauchen nun wirklich keine Tipps von Donald Trump« Erst der Kanzler, nun der Vizekanzler: Lars Klingbeil hat in einer Rede am 1. Mai gegen den US-Präsidenten ausgeteilt. 16 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren image"> Bild vergrößern Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD): Möchte nicht, »dass wir davon abhängig sind, welche Laune Donald Trump heute oder morgen hat« Foto: Ina Fassbender / Vizekanzler Lars Klingbeil hat Kanzler Friedrich Merz (CDU) gegen die Kritik aus den USA verteidigt. »Wir brauchen nun wirklich keine Tipps von Donald Trump .
Die Einzelheiten
Der soll sehen, welche Scherbenhaufen er angerichtet hat. Der soll dafür sorgen, dass ernsthafte Friedensgespräche jetzt im Iran geführt werden«, sagte der SPD -Chef laut der Deutschen Presse-Agentur. Klingbeil sprach bei einer Veranstaltung zum Tag der Arbeit in Bergkamen im Ruhrgebiet.
Er sage das »gerade vor dem Hintergrund der letzten Tage, wo er sich dann über die deutsche Bundesregierung, über den Bundeskanzler äußert. « In Bezug auf Trump sagte Klingbeil weiter: »Ich glaube, der hat wirklich gedacht, das ist eine Sache von zwei, drei Tagen und dann ist alles in Ordnung. Er trägt jetzt die Verantwortung dafür, dass dieser Krieg im Iran schnell aufhört.
Vor allem soll er dafür sorgen, dass die Belastungen, die durch seinen Krieg entstanden sind, nicht bei uns, bei den Arbeitnehmern, bei den Verbrauchern und in der Wirtschaft ankommen. « Europa müsse zudem wirtschaftlich so stark werden, »dass wir uns von niemandem erpressen lassen müssen«, so Klingbeil. »Ich möchte nicht, dass wir davon abhängig sind, welche Laune Donald Trump heute oder morgen hat.
Was Experten sagen
« Öffentlicher Schlagabtausch zwischen Merz und Trump Zuletzt hatte es einen öffentlichen Schlagabtausch zwischen Merz und Trump gegeben. Der Kanzler warf den USA am Montag bei einer Diskussion mit Schülern im Sauerland vor, »ganz offensichtlich ohne jede Strategie in diesen Krieg gegangen« zu sein. Mit Blick auf die stockenden Friedensverhandlungen mit Iran sagte Merz: Da werde »eine ganze Nation gedemütigt durch die iranische Staatsführung, vor allem durch diese sogenannten Revolutionsgarden«.
Die Sätze gingen um die Welt, wurden auch in internationalen Medien berichtet – vor allem, weil der Kanzler sich bisher wesentlich vorsichtiger geäußert hatte. Mehr zum Thema Deutsch-amerikanische Beziehungen: Lange lobte Trump den Kanzler, jetzt schimpft er über ihn Von Paul-Anton Krüger SPIEGEL-Gespräch mit Friedrich Merz: »Kein Bundeskanzler vor mir hat so etwas ertragen müssen« Ein SPIEGEL-Gespräch von Christoph Hickmann, Dirk Kurbjuweit und Cornelia Schmergal Der US-Präsident reagierte am Mittwoch. Auf Truth Social schimpfte er über Merz: »Er hat keine Ahnung, wovon er spricht!
« Es sei kein Wunder, dass es Deutschland so schlecht gehe.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





