
Laut qLABS-Studie: Cardano am besten gegen Quantenrisiken gerüstet
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Eine bemerkenswerte Entwicklung erschüttert die Kryptomärkte. Startseite Schlagzeilen Kryptowährungen Altcoins Studie: Cardano am besten gegen Quantencomputer gerüstetBitcoin am meisten gefährdet Laut qLABS-Studie: Cardano am besten gegen Quantenrisiken gerüstetCardano gilt laut qLABS als am besten gegen Quantenrisiken gerüstete Top-10-Blockchain. Bitcoin schneidet in dem Index am schlechtesten ab. von Johannes Dexl 06.
2026 Teilen Cardano-Kurs0. 01 % Bitcoin kaufen Beitragsbild: Shutterstock | Cardano zeichnet sich insbesondere durch seine starke Community aus Cardano schneidet unter den zehn größten Layer-1-Blockchains am besten bei der Vorbereitung auf mögliche Quantenangriffe ab. Das geht aus dem neuen “Layer-1 Quantum Vulnerability Index” von qLABS hervor.
Marktdynamik
Der Index bewertet öffentliche Blockchains auf einer Skala von 0 bis 10. Je höher der Wert, desto größer die angenommene Verwundbarkeit gegenüber künftigen Quantencomputern. Cardano erreicht dabei einen Quantum Vulnerability Score von 5,60 und landet auf dem letzten Platz der Risikoliste.
Ausschlaggebend seien vor allem langjährige Forschungsarbeiten von IOHK, die seit 2018 laufen, ein im Februar 2025 bei Intersect eingereichtes Forschungspapier sowie die im Februar 2026 angekündigte Nightstream-Kooperation mit Google und Microsoft. Bitcoin gilt als besonders anfällig Am anderen Ende der Rangliste steht Bitcoin. Mit einem Score von 8,33 bewertet qLABS die größte Kryptowährung als am stärksten gefährdete Layer-1-Blockchain im untersuchten Feld.
Als Gründe nennt der Bericht unter anderem die große Menge an bereits offengelegten Public Keys, den hohen ökonomischen Wert im Netzwerk und die Schwierigkeiten, innerhalb der Bitcoin-Community einen breit akzeptierten Migrationsplan zu etablieren. Nach Angaben von qLABS liegen rund 1,6 bis 1,9 Millionen BTC in alten P2PK-Outputs, bei denen Public Keys dauerhaft sichtbar sind. Hinzu kommt der lange Zeitraum seit dem Bitcoin-Start im Jahr 2009.
Auswirkungen auf die Märkte
Damit habe Bitcoin die längste historische Angriffsfläche im Vergleich der zehn untersuchten Netzwerke. Ethereum, Solana und XRP mit klaren Roadmaps Besser schneiden laut qLABS jene Netzwerke ab, die bereits öffentliche Pläne für den Umgang mit Post-Quantum-Kryptografie vorgelegt haben. Dazu zählen neben Cardano auch Ethereum, Solana und der XRP Ledger.
Ethereum kommt auf einen Score von 6,80, XRP auf 6,30 und Solana auf 6,00. Besonders wichtig ist dem Index die sogenannte Migration Unpreparedness, also die Frage, ob ein Netzwerk bereits eine Roadmap veröffentlicht hat, ob Entwickler das Risiko öffentlich anerkennen und ob die Community aktiv über eine Migration diskutiert. In diesem Bereich erreichen Cardano, Ethereum, Solana und XRP Ledger die beste Bewertung.
Warum der Zeitdruck steigt qLABS verweist auf mehrere Entwicklungen, die den Planungshorizont für Blockchain-Projekte verkürzen könnten.
Die Kryptomärkte verfolgen diese Entwicklung genau, während Anleger die möglichen Auswirkungen auf die Kurse abwägen.




