
Lettland: Regierung verliert Mehrheit nach Rücktritt des Verteidigungsministers
Koalition vor dem Aus Lettlands Regierung verliert Mehrheit Wenige Monate vor der Wahl ist die lettische Regierungskoalition zerbrochen. Der Streit über den Rücktritt des Verteidigungsministers infolge der...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Koalition vor dem Aus Lettlands Regierung verliert Mehrheit Wenige Monate vor der Wahl ist die lettische Regierungskoalition zerbrochen. Der Streit über den Rücktritt des Verteidigungsministers infolge der Drohnenvorfälle an der Grenze zu Russland und Belarus hat eine politische Krise ausgelöst. 13 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (2 Minuten) 2 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Die Ministerpräsidentin der Republik Lettland, Evika Siliņa Foto: Kay Nietfeld / dpa aufklappen Automatisch erstellt mit KI. Mehr Informationen dazu hier.
Die Einzelheiten
War die Zusammenfassung hilfreich? Danke für Ihr Feedback! positiv bewerten negativ bewerten Knapp fünf Monate vor der Parlamentswahl in Lettland ist die Regierungskoalition von Ministerpräsidentin Evika Siliņa zerbrochen.
Die linksgerichtete Partei der Progressiven kündigt an, das Dreierbündnis nicht länger zu unterstützen. Damit verliert die Regierung im Parlament ihre Mehrheit. Auslöser der Krise ist der Rücktritt von Verteidigungsminister Andris Sprūds.
Der Politiker der Progressiven hatte sein Amt nach Streitigkeiten über mehrere Drohnenvorfälle im Grenzgebiet zu Russland und Belarus auf Druck der Regierungschefin niedergelegt. Siliņa will das Verteidigungsministerium nun mit dem Militäroberst Raivis Melnis besetzen – und damit nicht mehr mit einem Vertreter des bisherigen Koalitionspartners. Opposition fördert Rücktritt der MinisterpräsidentinNach einem Treffen mit der Ministerpräsidentin erklärt der Progressiven-Chef Andris Šuvajevs, Siliņa verfüge nicht mehr über die Stimmen seiner Partei.
Was Experten sagen
Zugleich fordert er Staatspräsident Edgars Rinkēvičs auf, Gespräche über die Bildung einer neuen Regierung einzuleiten. Die Minister der Progressiven sollen ihre Posten vorerst behalten. Das Büro des Präsidenten teilt mit, Rinkēvičs wolle am Freitag Gespräche mit allen im Parlament vertretenen Parteien führen.
Zur Regierungskrise äußerte sich das Staatsoberhaupt bislang nicht. Mehr zum Thema Andris Spruds: Lettlands Verteidigungsminister tritt nach Drohnenvorfall zurück Streit über Militärdienst: Ultraorthodoxe Partei tritt aus Netanyahus Koalition aus Regierungskrise in Südosteuropa: Koalition in Rumänien zerbricht an Sparpolitik Die verbliebene Regierung besteht jetzt nur noch aus Siliņas liberalkonservativer Partei Jauna Vienotība und dem Bündnis der Bauern und Grünen. Oppositionelle Parteien forderten die Ministerpräsidentin bereits zum Rücktritt auf; eine Fraktion kündigte ein Misstrauensvotum an.
In der Koalition hatte es bereits seit Monaten Spannungen gegeben. Das Bündnis galt mehrfach als instabil. Sollte keine neue Mehrheit zustande kommen, könnte Lettland bis zur Wahl am 3.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





