
Liveblog USA unter Trump: Klingbeil fordert Trump auf, Zollzusagen einzuhalten
Liveblog USA unter Trump : Klingbeil fordert Trump auf, Zollzusagen einzuhalten 04.05.2026, 17:13 Lesezeit: 1 Min. Bildbeschreibung ausklappen Finanzminister Klingbeil stellt sich im Zollstreit auf die Seite des...
No Meeting by June 30 — Where will Trump and Putin meet after that?
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Liveblog USA unter Trump : Klingbeil fordert Trump auf, Zollzusagen einzuhalten 04. 2026, 17:13 Lesezeit: 1 Min. Bildbeschreibung ausklappen Finanzminister Klingbeil stellt sich im Zollstreit auf die Seite des Bundeskanzlers.
dpa Finanzminister verteidigt Kanzler Merz (CDU) im Zollstreit +++ Trump-Vertrauter Giuliani „in kritischem Zustand“ +++ Republikaner reagieren skeptisch auf US-Truppenabzug aus Deutschland +++ alle Neuigkeiten im Liveblog Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App In unserem Liveblog informieren wir Sie über alle Entwicklungen in der zweiten Präsidentschaft von Donald Trump . Vor 10 Minuten Alexander Armbruster Klingbeil fordert Trump auf, Zollzusagen einzuhalten Bundesfinanzminister Lars Klingbeil hat den amerikanischen Präsidenten Donald Trump dazu aufgefordert, das im vergangenen Sommer geschlossene Zollabkommen einzuhalten. "Europa steht zu den Zusagen und ich erwarte das jetzt von der amerikanischen Seite auch", sagte der Vizekanzler und SPD-Vorsitzende am Rande eines EU-Treffens in Brüssel.
Die Einzelheiten
Zölle schadeten den Unternehmen und den Arbeitsplätzen auf beiden Seiten. Zugleich machte Klingbeil deutlich, dass die USA mit einer Reaktion rechnen müssen, sollte Trump die US-Einfuhrzölle auf Autos und Lastwagen aus der EU wie am Freitag angekündigt auf 25 Prozent erhöhen. "Unser Weg ist klar: Wir wollen keine Eskalation", sagte er.
Aber natürlich sei auch klar, dass die EU auf eine Eskalation vorbereitet sei. Klingbeil erwähnte in diesem Zusammenhang den Grönland-Konflikt, in dem die EU Trump mit Sonderzöllen auf US-Importe im Wert von 93 Milliarden Euro gedroht hatte. Brüssel hatte damit auf Strafzolldrohungen von Trump reagiert, mit denen dieser einen Verkauf der riesigen Arktisinsel an die USA erzwingen wollte.
Klingbeil nahm zudem Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) gegen Kritik an dessen Äußerungen zur Iran-Politik Trumps in Schutz. Merz seien ein enges transatlantisches Verhältnis und der Austausch mit Trump wichtig, sagte der SPD-Politiker. "Dabei hat er meine volle Unterstützung", ergänzte er.
Was Experten sagen
Merz hatte zuvor Anfang vergangener Woche während einer Diskussion mit Schülern gesagt, die USA könnten den Krieg nicht schnell beenden, "weil die Iraner offensichtlich stärker sind als gedacht und die Amerikaner offensichtlich auch in den Verhandlungen keine wirklich überzeugende Strategie haben". Trump attackierte Merz im Anschluss persönlich und warf ihm vor, keine Ahnung zu haben, wovon er spreche. Danach kündigte er den Abzug von Soldaten aus Deutschland sowie die Zollerhöhungen an, die ebenfalls vor allem Deutschland treffen.
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Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





