
Luzides Träumen: Wie wir im Schlaf trainieren können – oder einfach mehr Spaß haben
Anhören Extern anhören Luzides Träumen Wie wir im Schlaf trainieren können – oder einfach mehr Spaß haben Endlich mal fliegen oder den Salto vom Zehner üben – im Klartraum scheint alles möglich. Aber wie viel Kontrolle...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Anhören Extern anhören Luzides Träumen Wie wir im Schlaf trainieren können – oder einfach mehr Spaß haben Endlich mal fliegen oder den Salto vom Zehner üben – im Klartraum scheint alles möglich. Aber wie viel Kontrolle haben wir wirklich? Ein Podcast von Lenne Kaffka 09.
07 Uhr Zur Merkliste hinzufügen X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Nachts genau das erleben, worauf wir Lust haben?
Die Einzelheiten
Klingt nach Wunschdenken, ist aber möglich: in sogenannten Klarträumen. Manche sagen auch luzide Träume dazu. Das Netz ist voll von Clips, in denen Menschen behaupten, im Traum ganz bewusst die wildesten Sachen zu erleben oder sogar Neues zu lernen.
Manche sprechen sogar von lebensverändernden Erfahrungen. Doch längst nicht alles, was über Klarträume kursiert, stimmt auch. »Die absolute Kontrolle ist, glaube ich, ein Mythos.
Aber man kann schon sehr viel machen im Klartraum«, sagt Daniel Erlacher, Sportwissenschaftler und Schlafforscher, im SPIEGEL-Podcast Smarter leben. »Also das Setting kann man kontrollieren: Wo ich sein will, was ich machen möchte – und natürlich auch die Klartraumcharaktere, denen ich begegne. « Bild vergrößern Daniel Erlacher, Dozent für Trainingswissenschaft an der Universität Bern Foto: Daniel Erlacher Während Erlacher den Nutzen von Klarträumen in der Albtraumtherapie hervorhebt, zeigt er sich in Bezug auf gezieltes Training zurückhaltender.
Was Experten sagen
Er selbst hat dazu geforscht und sagt, für harte Belege gäbe es noch zu wenige Studien. Trotzdem deutet einiges darauf hin, dass Training im Klartraum einen Effekt haben kann, zumindest wenn es um motorische Fähigkeiten geht. »In allen drei Studien von uns ist ein positives Ergebnis herausgekommen, wir haben Münzwerfen, Fingertapping und Dartwerfen untersucht.
In allen Studien waren die Klartraumtrainierenden dann am nächsten Morgen besser – auch im Vergleich zu einer Kontrollgruppe. Das verwundert uns nicht, aber da ist eben genau die Evidenzlage, die sehr dünn ist. « Umfragen zeigten aber sowieso, dass es den meisten Klarträumenden um etwas ganz anderes geht: »Das Topthema ist natürlich Spaß haben.
Es ist halt einfach eine riesige Spielwiese, in der man sich austoben kann. «Was dürfen wir uns also realistisch vom Klarträumen erhoffen, und was sind eher leere Versprechungen? Für wen eignet es sich besonders?
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





