
Malediven: Vermisste italienische Taucher tot in Unterwasserhöhle gefunden
Schwierige Suchaktion Leichen italienischer Taucher in Höhle auf Malediven gefunden Fünf Italiener wollten eine Unterwasserhöhle erkunden, überlebten den Tauchgang aber nicht. Bei der komplizierten Bergungsaktion starb...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Schwierige Suchaktion Leichen italienischer Taucher in Höhle auf Malediven gefunden Fünf Italiener wollten eine Unterwasserhöhle erkunden, überlebten den Tauchgang aber nicht. Bei der komplizierten Bergungsaktion starb ein Rettungstaucher, nun wurden die verbliebenen Leichen der Touristen aufgespürt. 25 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Boot der Küstenwache und weitere Schiffe auf der Suche nach den Vermissten (im Vaavu-Atoll am Samstag) Foto: Maldives President’s Media Division / AP / dpa Rettungstaucher haben die Leichen von vier ertrunkenen Tauchern aus Italien in einer Unterwasserhöhle auf den Malediven gefunden. Das bestätigte das Außenministerium in Rom.
Die Einzelheiten
Die Suchaktion zog sich über mehrere Tage und musste zwischenzeitlich unterbrochen werden. Am Wochenende war dabei ein maledivischer Rettungstaucher ums Leben gekommen. Zur Bergung der Leichen sollen in den kommenden Tagen laut der Armee der Malediven weitere Tauchgänge stattfinden.
Ermittlungen laufenInsgesamt sind damit fünf Italiener bei dem Tauchunglück ums Leben gekommen. Eine Leiche konnte bereits geborgen werden, die Suche nach den anderen vier Menschen gestaltete sich kompliziert. Die genaue Ursache des Unglücks sowie die Umstände des Todes der fünf Italiener sind weiterhin Gegenstand von Ermittlungen der lokalen Behörden auf den Malediven.
Bild vergrößern Taucher bei der Suchaktion in der Nähe der Insel Alimathaa im Vaavu-Atoll (am Samstag) Foto: Maldives President’s Media Division / AP / dpa Nach Angaben der Universität Genua handelt es sich bei den Opfern um eine Professorin für Meeresbiologie, deren Tochter, zwei junge Forscher sowie den Tauchlehrer der Gruppe. Nach Angaben des Außenministeriums erkundeten die Italiener eine Höhle mit mehreren Kammern, die durch schmale Gänge verbunden sind, in etwa 50 Meter Tiefe. Medienberichten zufolge durfte die Gruppe aber nur in etwa 30 Meter Tiefe tauchen.
Was Experten sagen
Für tiefere Tauchgänge ist auf den Malediven eine spezielle Genehmigung nötig, die die Tauchergruppe offenbar nicht hatte. Höhlentauchen ist eine hochgradig technische und gefährliche Aktivität, die eine spezialisierte Ausbildung, besondere Ausrüstung und strenge Sicherheitsprotokolle erfordert. Die Risiken steigen erheblich in Umgebungen, in denen Taucher nicht direkt auftauchen können, und in großen Tiefen, insbesondere bei schlechten Bedingungen.
Experten zufolge verlieren Taucher in Höhlen leicht die Orientierung, vor allem wenn aufgewirbelter Schlamm die Sicht stark einschränkt.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





