
Marktbericht: Ölpreise bremsen DAX aus
marktbericht Starke Kursverluste erwartet Ölpreise bremsen DAX aus Stand: 30.04.2026 • 07:43 Uhr Vor dem Zinsentscheid der EZB dürften die Anleger den Rückwärtsgang einschalten. Die Ölpreise steigen derweil kräftig an -...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. marktbericht Starke Kursverluste erwartet Ölpreise bremsen DAX aus Stand: 30. 2026 • 07:43 Uhr Vor dem Zinsentscheid der EZB dürften die Anleger den Rückwärtsgang einschalten. Die Ölpreise steigen derweil kräftig an - mit ihnen nehmen auch die Konjunktur- und Inflationssorgen immer weiter zu.
Der DAX dürfte nach Berechnungen des Brokers IG mit einem Minus von einem Prozent in den Handelstag starten. Gestern hatte der deutsche Leitindex knapp unter der Marke von 24. 000 Punkten geschlossen und ging mit einem Abschlag von 0,3 Prozent auf 23.
Die Einzelheiten
954 Punkten aus dem Handel . Steigende Ölpreise und die Leitzinsentscheidung der US-Notenbank Federal Reserve am Abend hatten die Anleger zur Vorsicht gezwungen. Fed lässt Leitzins unverändert Die Fed hatte am Mittwoch den Leitzins bei 3,5 bis 3,75 Prozent unverändert gelassen.
Die Fed bleibe bei ihrer abwartenden Haltung, schreibt Thomas Gitzel, Chefvolkswirt der VP Bank. "Der Iran-Krieg hat die Inflationsrate merklich steigen lassen, gleichzeitig scheint die US-Wirtschaft weiterhin einigermaßen Kurs zu halten. Gegenwärtig gibt es damit keine Notwendigkeit den Zins zu senken, zumal die Inflationsrate seit fünf Jahren über dem von der Fed angestrebten Ziel von 2 Prozent liegt", so Gitzel.
Der US-Standardwerteindex Dow Jones hatte sich anschließend mit einem Minus von 0,6 Prozent bei 48. 861 Punkten aus dem Handel verabschiedet. Der breit gefasste S&P 500 notierte kaum verändert bei 7.
Was Experten sagen
135 Zählern, der technologielastige Nasdaq stagnierte bei 24. Wirtschaft vor acht vom 29. 2026 Markus Gürne, HR, Das Erste Zinsentscheid der EZB im Blick Heute Nachmittag wird die Europäische Zentralbank (EZB) ihren Zinsentscheid verkünden.
Fachleute erwarten ebenfalls zunächst keine Veränderung. Die EZB dürfte die wirtschaftlichen Auswirkungen des Iran-Kriegs zunächst abwarten, lautet die Einschätzung der allermeisten Ökonomen. Der für den Markt wichtige Einlagensatz sollte demnach bei 2,0 Prozent bleiben.
"Für Juni halten wir eine Zinserhöhung aber nach wie vor für wahrscheinlich, insbesondere wenn sich die Hängepartie um die Straße von Hormus fortsetzt, die nach wie vor weitgehend blockiert ist", kommentierte Commerzbank-Ökonom Marco Wagner. "Immerhin sind die Erinnerungen an den Inflationsschub 2022 noch frisch. " Die Zentralbanken haben derzeit wieder mit einer steigenden Inflation zu kämpfen.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





