
Marvin Wildhage: YouTuber für Auftritt als falsches Maskottchen beim EM-Spiel verurteilt
Aktion beim Eröffnungsspiel in München YouTuber für Auftritt als falsches Maskottchen beim EM-Spiel verurteilt Mit seinen aufwendig produzierten Videos erreicht der YouTuber Marvin Wildhage regelmäßig ein großes...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Aktion beim Eröffnungsspiel in München YouTuber für Auftritt als falsches Maskottchen beim EM-Spiel verurteilt Mit seinen aufwendig produzierten Videos erreicht der YouTuber Marvin Wildhage regelmäßig ein großes Publikum. Für einen besonders gewagten Auftritt bei der Fußball-EM 2024 wurde er nun zu einer Geldstrafe verurteilt. 40 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Marvin Wildhage vor Gericht Foto: Malin Wunderlich / dpa / picture alliance Der Auftritt als falsches Maskottchen beim EM-Eröffnungsspiel in München 2024 brachte dem YouTuber Marvin Wildhage erst internationale Aufmerksamkeit ein. Und jetzt eine Geldstrafe.
Die Einzelheiten
Weil er sich verkleidet bis zum Spielfeld geschmuggelt hatte, muss er Tausende Euro Strafe zahlen. Konkret geht es um 60 Tagessätze zu je 150 Euro. Zudem werden 5400 Euro aus mit den Videos erzielten Einnahmen eingezogen.
Der Webvideoproduzent habe sich der Urkundenfälschung und des Erschleichens von Leistungen schuldig gemacht, begründete die Richterin des Amtsgerichts München ihr Urteil. Sie folgte damit der Forderung des Staatsanwalts. Die Verteidigerin hingegen plädierte auf Freispruch, weil sich Wildhage unter hohem persönlichem Einsatz um die Sicherheit der Spiele verdient gemacht habe.
YouTuber verteidigt Aktion als investigativen JournalismusDer Videoproduzent hatte seine Aktion zu Beginn des Prozesses persönlich als investigativen Journalismus verteidigt. »Ich sehe es als meine Aufgabe, auf Missstände aufmerksam zu machen, sie in die Öffentlichkeit zu tragen. « Seine Videos seien aus klassischer Sicht vielleicht ein unübliches Format.
Was Experten sagen
»Aber das ändert ja trotzdem nichts an der Tatsache, dass meine Arbeit nichts anderes ist als investigativer Journalismus. « Bild vergrößern Marvin Wildhage als falsches Maskottchen Foto: Grant Hubbs / Steinsiek. ch / IMAGO Während der Eröffnungsfeier hatte Wildhage als bunter Bär »Albärt« unerkannt vor Zehntausenden Zuschauerinnen und Zuschauern getanzt und später ein Video zu der Aktion veröffentlicht.
Mehr zum Thema Enthüllungsvideo zum EM-Eröffnungsspiel: YouTuber schummelte sich als Maskottchen aufs Spielfeld Von Markus Böhm Zwischenfall bei EM-Achtelfinale: Mann unterm Stadiondach löst SEK-Einsatz aus – er wollte »gute Fotos« machen Der ausgebildete Journalist hatte sich mithilfe eines nachgeahmten Maskottchen-Kostüms und gefälschter Akkreditierungen beim Eröffnungsspiel der Fußball-EM im Juni 2024 ohne Berechtigung im Innenraum des Stadions aufgehalten. Die Richterin sagte: »Der Angeklagte ist ein investigativer Journalist, das spricht ihm hier keiner ab. Es spricht ihm auch keiner ab, dass hier Sicherheitslücken aufgedeckt werden sollten.
« Es gebe aber keinen Freibrief für Journalisten, im Rahmen der Recherche Straftaten zu begehen.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





