
MDR muss ARD-»Mittagsmagazin« wieder abgeben, NDR könnte einspringen
Aus Kostengründen MDR muss ARD-»Mittagsmagazin« nach nur drei Jahren wieder abgeben Es ist die heiße Kartoffel im ARD-Programm: Das »Mittagsmagazin« wird wohl 2027 schon wieder von einer anderen Anstalt produziert. Dem...
No Meeting by June 30 — Where will Trump and Putin meet after that?
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Aus Kostengründen MDR muss ARD-»Mittagsmagazin« nach nur drei Jahren wieder abgeben Es ist die heiße Kartoffel im ARD-Programm: Das »Mittagsmagazin« wird wohl 2027 schon wieder von einer anderen Anstalt produziert. Dem MDR wird die Gemeinschaftsaufgabe zu teuer, der NDR könnte einspringen. 38 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern »Mittagsmagazin«-Moderator Tino Böttcher im MDR-Studio: »Strategische Einscheidungen« Foto: Hagen Wolf / MDR Der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) will das ARD-Mittagsmagazin ab 2027 aus Kostengründen abgeben. Der Sender bestätigte nach entsprechenden Medienberichten , dass sich der MDR dazu »in Gesprächen innerhalb der ARD befindet«.
Die Einzelheiten
Die bislang durch die Bundesländer nicht erfolgte Umsetzung der Erhöhung des Rundfunkbeitrags bedeute für den MDR eine umfangreiche Budget-Kürzung. »Diese Situation zwingt den MDR zu strategischen Entscheidungen, die sich unvermeidbar auch auf den Umfang unserer Programmangebote auswirken werden. Gleichzeitig geht es darum, die Stärken des MDR als regional verankerter Medienanbieter zu bewahren«, sagte ein Sprecher.
Details sollen noch mit Rundfunk- und Verwaltungsrat besprochen werden. »Verschiedene Szenarien«Der MDR verwies auf Gespräche innerhalb der ARD. Der Norddeutsche Rundfunk habe Bereitschaft signalisiert, das Mittagsmagazin gegebenenfalls zu übernehmen.
Dem Branchenmagazin »DWDL « sagte der NDR: »Derzeit entwickelt der NDR verschiedene Szenarien, unter welchen Bedingungen und Voraussetzungen er die Gesamtverantwortung vom MDR übernehmen kann. « Bild vergrößern Ex-RBB-Intendantin Schlesinger, 2022: Im Zuge der Affäre wurde die Sendung abgegeben Foto: Photopress Müller / IMAGO Die Nachricht kommt etwas überraschend, weil der MDR das »Mittagsmagazin« erst 2024 nach Leipzig geholt hatte. Zuvor war die Sendung vom RBB für die ARD produziert worden, der sie aber im Zuge der Affäre um die Ex-Intendantin Patricia Schlesinger abgeben musste.
Mit der Übernahme der Gemeinschaftsaufgabe »Mittagsmagazin« hatte der MDR seinerzeit Sparmaßnahmen in anderen Programmbereichen begründet. Mehr zum Thema Öffentlich-rechtliche Programmänderung: »ARD Buffet« muss verlängertem »Mittagsmagazin« weichen Nun kündigte der MDR an, man wolle ab 2027 die Sendung »MDR um 2« nicht mehr als lineares TV-Magazin fortführen, sondern als Streamingvariante für regionale Themen entwickeln, »die heutigen und künftigen Mediennutzungsgewohnheiten wesentlich besser entspricht«, so der Sprecher. Schon im März hatte der MDR Sparmaßnahmen in Millionenhöhe angekündigt.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





