
MillionenSpende: Britisches Parlament ermittelt gegen „Reform UK“-Chef Farage
MillionenSpende : Britisches Parlament ermittelt gegen „Reform UK“-Chef Farage 13.05.2026, 18:06Lesezeit: 2 Min. Der Vorsitzende der Partei „Reform UK“, Nigel Farage, geht durch das Unterhaus, um an der feierlichen...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. MillionenSpende : Britisches Parlament ermittelt gegen „Reform UK“-Chef Farage 13. 2026, 18:06Lesezeit: 2 Min. Der Vorsitzende der Partei „Reform UK“, Nigel Farage, geht durch das Unterhaus, um an der feierlichen Eröffnung des Parlaments in London am Mittwoch, dem 13.
Mai 2026, teilzunehmen. APNigel Farage soll eine Spende von fünf Millionen Pfund Monate vor seiner Kandidatur als Abgeordneter nicht angegeben haben. Die Spende stammt offenbar von einem Krypto-Millionär.
Die Einzelheiten
Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Der Ethikausschuss des britischen Parlaments hat Medienberichten vom Mittwoch zufolge eine Untersuchung gegen den Chef der rechtspopulistischen Partei Reform UK, Nigel Farage, eingeleitet, weil dieser eine Spende von fünf Millionen Pfund (rund 5,7 Millionen Euro) an seine Partei nicht gemeldet hat. Der Zeitung „The Guardian“ zufolge hatte Farage die Spende mehrere Monate vor seiner Kandidatur bei der Parlamentswahl 2024 erhalten. Demnach hatte der Brexit-Befürworter ursprünglich nicht vorgehabt, zu kandidieren – änderte nach Erhalt der Spende seine Meinung jedoch wenige Wochen vor der Wahl.
Die Summe stammt den Angaben zufolge von dem thailändisch-britischen Kryptowährungs-Magnaten und Luftfahrtunternehmers Christopher Harborne, der im vergangenen Jahr insgesamt 12 Millionen Pfund an Reform UK spendete. Der Ethikausschuss des Parlaments bestätigte die Angaben auf Nachfrage der Nachrichtenagentur zunächst nicht. Farage rechtfertigte sein Vorgehen damit, dass er zu dem Zeitpunkt des Spendenerhalts kein Abgeordneter und somit auch nicht verpflichtet gewesen sei, die Spende zu deklarieren.
Die Spende sei „rein privater Natur“ und „überhaupt nicht politisch“ gewesen. Das Geld habe es ihm ermöglichen sollen, „für den Rest seines Lebens seine (persönliche) Sicherheit zu gewährleisten“. Der Parteichef stehe „in Kontakt mit dem Ausschuss“ und habe „stets deutlich gemacht, dass es sich um eine persönliche und bedingungslose Spende handelte und dass keine Regeln verletzt wurden“, erklärte ein Sprecher von Reform UK am Mittwoch.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





