
Minnesota: ICE-Beamter nach Schüssen bei Abschieberazzia angeklagt
Gewaltsame Abschieberazzien ICE-Beamter wegen Schüssen in Minnesota angeklagt Nach den Schüssen bei Abschiebeaktionen in Minnesota ringen die US-Regierung und der Bundesstaat um die Aufklärung der Ereignisse. Jetzt...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Gewaltsame Abschieberazzien ICE-Beamter wegen Schüssen in Minnesota angeklagt Nach den Schüssen bei Abschiebeaktionen in Minnesota ringen die US-Regierung und der Bundesstaat um die Aufklärung der Ereignisse. Jetzt können Staatsanwälte in Minnesota einen Erfolg vermelden. 04 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (2 Minuten) 2 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Bundesbeamte der Einwanderungsbehörde sind am Newark Liberty International Airport im Einsatz (Symbolbild) Foto: Angelina Katsanis / AP / dpa aufklappen Automatisch erstellt mit KI. Mehr Informationen dazu hier.
Die Einzelheiten
War die Zusammenfassung hilfreich? Danke für Ihr Feedback! positiv bewerten negativ bewerten Ein Beamter der umstrittenen US-Einwanderungsbehörde ICE muss sich in Minnesota wegen abgegebener Schüsse während eines Einsatzes verantworten.
Konkret werden dem Mann Körperverletzung und falsche Angaben gegenüber den Ermittlungsbehörden vorgeworfen, wie die Staatsanwältin von Hennepin County, Mary Moriarty, auf einer Pressekonferenz mitteilte. Demnach feuerte der Beschuldigte seine Waffe auf eine geschlossene Haustür, hinter der sich vier Menschen befanden. Ein Mann sei am Oberschenkel getroffen worden.
Wie Moriarty weiter mitteilte, schoss der ICE-Beamte bei einem Einsatz Mitte Januar auf die Haustür, »obwohl er wusste, dass sich dort Menschen befanden, die gerade ins Haus gerannt waren und weder für ihn noch für andere eine Gefahr darstellten. « Die Kugel sei schließlich in der Wand eines Kinderzimmers stecken geblieben. Der verletzte Mann habe sich rechtmäßig in der Gemeinde aufgehalten.
Was Experten sagen
Trump wird Beamten wohl nicht begnadigen könnenDie gewaltsamen Abschieberazzien hauptsächlich in Minnesota hatten zu Beginn des Jahres landesweit für Aufsehen gesorgt. Minnesota geriet über Wochen hinweg in den Fokus der umstrittenen »Operation Metro Surge«, bei der Einsatzkräfte der US-Einwanderungsbehörde ICE besonders hart vorgingen. Dabei kamen zwei Menschen durch Schüsse von Grenzbeamten ums Leben: die 37-jährige Renée Good sowie der ebenfalls 37-jährige Alex Pretti.
Seither schwelt zwischen Bundesbehörden und Bundesstaaten ein Streit über die Aufklärung der Ereignisse. Mehr zum Thema Umstrittene US-Behörde: Trump will ICE in NICE umbenennen Vorfall nahe San Francisco: ICE-Beamte schießen auf Mann nach angeblichem Rammversuch mit Auto Haushaltssperre in den USA: Trump erwägt Einsatz der Nationalgarde an Flughäfen Die Maßnahmen lösten selbst innerhalb der Republikanischen Partei Kritik aus. Zwar befürwortet ein großer Teil der US-Bevölkerung grundsätzlich Abschiebungen, doch vielen ging das Vorgehen der ICE deutlich zu weit.
Staatsanwältin Moriarty erklärte zur aktuellen Anklage, dass das Verfahren weiterhin in der Zuständigkeit der Staatsanwälte in Minnesota verbleibe. Sollte der Beamte verurteilt werden, könne er nicht vom US‑Präsidenten begnadigt werden.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





