
Mission wohl „gescheitert“: Meeresmuseum: Wal ist wahrscheinlich tot
Mission wohl „gescheitert“ : Meeresmuseum: Wal ist wahrscheinlich tot Von Julian Staib, Hamburg 05.05.2026, 10:57 Lesezeit: 3 Min. Bildbeschreibung ausklappen Kurz vor der Freilassung: Die Barge, in der der Buckelwal...
No Meeting by June 30 — Where will Trump and Putin meet after that?
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Mission wohl „gescheitert“ : Meeresmuseum: Wal ist wahrscheinlich tot Von Julian Staib, Hamburg 05. 2026, 10:57 Lesezeit: 3 Min. Bildbeschreibung ausklappen Kurz vor der Freilassung: Die Barge, in der der Buckelwal transportiert wurde dpa Das Meeresmuseum in Stralsund geht davon aus, dass der Buckelwal ertrunken ist.
Seine Aktivität kurz nach der Freilassung halten die Experten nicht für ein Zeichen, dass es ihm gut ging. Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Das Deutsche Meeresmuseum geht davon aus, dass der Buckelwal ertrunken ist. „Da sich der Wal in einem extrem geschwächten Zustand befand und nach früheren Rettungsversuchen innerhalb kurzer Zeit immer wieder strandete, ist mit hoher Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass er nicht genug Kraft besaß, um längerfristig im tiefen Wasser zu schwimmen, und nicht mehr lebt“, teilte das Museum am Dienstag mit.
Die Einzelheiten
Wenn es keine Daten zu dem Tier gebe, sei die Rettungsmission als gescheitert anzusehen, sagte eine Sprecherin des Meeresmuseums der F. Weder dem Meeresmuseum noch dem Umweltministerium von Mecklenburg-Vorpommern liegen bisher Daten des Trackers vor, der nach Angaben der Walhelfer angeblich an dem Tier angebracht worden war. Eine Sprecherin des Umweltministeriums konnte daher die Frage, ob der Wal noch lebt, zunächst nicht beantworten.
„Frühestens“ für diesen Dienstag stellte die Sprecherin gegenüber der F. eine Stellungnahme der Initiative zum Peilsender in Aussicht. Zu dem Sender beziehungsweise zu den Daten, die dieser angeblich sendete, gibt es widersprüchliche Informationen.
So hieß es etwa, der Sender sende „Vitaldaten“, aber keine GPS-Daten. Allerdings müssten nach Angaben von Wissenschaftlern Tracker, die Vitaldaten senden, per Saugnapf an dem Wal angebracht werden – was angesichts von dessen stark angegriffener Haut als unmöglich gilt. Einen GPS-Tracker wiederum hätte man an der Finne anbringen müssen, dieser wird dafür durch das Fleisch des Tiers gebohrt.
Was Experten sagen
Ob das erfolgte, ist unklar. Letzte Lebenszeichen am 2. Mai Aus Sicht des Meeresmuseums sind die letzten verifizierbaren Lebenszeichen des Wales Drohnenaufnahmen vom 2.
Mai, denen zufolge das Tier blies und tauchte, nachdem es mitten im vielbefahrenen Skagerrak aus der Barge rausgelassen wurde. Allerdings ist die darauf zu sehende Aktivität des Tieres laut dem Meeresmuseum kein Zeichen für dessen guten Zustand. Das Tier habe nach dem Transport vermutlich unter Adrenalin gestanden, sagte eine Sprecherin des Meeresmuseums.
In der Barge habe das Tier nicht versucht, den Seegang auszugleichen. Offenkundig sei es sehr geschwächt gewesen, auch durch die lange Liegezeit. Der Transport sei zusätzlicher Stress gewesen, wiederholt sei der Wal an die Wand der Barge gedrückt worden.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





