
Mittelmeer: Israel stoppt Gaza-Hilfsflotte und nimmt Aktivisten fest
Marineeinsatz im Mittelmeer Israel stoppt Gaza-Hilfsflotte und nimmt Aktivisten fest Mehr als 20 Schiffe einer internationalen Hilfsflotte wurden auf dem Weg zum Gazastreifen von Israels Marine aufgehalten. Die...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Marineeinsatz im Mittelmeer Israel stoppt Gaza-Hilfsflotte und nimmt Aktivisten fest Mehr als 20 Schiffe einer internationalen Hilfsflotte wurden auf dem Weg zum Gazastreifen von Israels Marine aufgehalten. Die Aktivisten kritisieren den »gewaltsamen Einsatz«. Israel wirft ihnen Zusammenarbeit mit der Hamas vor.
39 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren image"> Bild vergrößern Die »Global Sumud Flotilla« vor dem Aufbruch Foto: De Martino / Fotogramma / ROPI / dpa / picture alliance aufklappen Automatisch erstellt mit KI.
Die Einzelheiten
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positiv bewerten negativ bewerten Israels Marine hat mehr als 20 Schiffe einer internationalen Gaza-Hilfsflotte abgefangen und Dutzende Aktivisten festgenommen. Nach Angaben des israelischen Außenministeriums werden rund 175 Aktivisten »friedlich« nach Israel gebracht. Die »Global Sumud Flotilla« sprach dagegen von einem »gewaltsamen Einsatz in internationalen Gewässern«.
Marinesoldaten hätten mehrere Boote geentert und »systematisch außer Gefecht gesetzt«. Der Einsatz erfolgte westlich der griechischen Insel Kreta, die rund 1000 Kilometer Luftlinie von Israel entfernt liegt. Mit einem Eingreifen war gerechnet worden, der Zeitpunkt und die Entfernung überraschten jedoch.
Was Experten sagen
Israelische Medien berichteten, die Flotte sei wegen ihrer Größe früh gestoppt worden. Die Organisatoren warfen Israel vor, Motoren und Navigationssysteme zerstört zu haben. Zudem seien Zivilisten auf beschädigten, manövrierunfähigen Schiffen zurückgelassen worden.
Dies sei trotz eines herannahenden Sturms geschehen. Auch Kommunikationsverbindungen seien gestört worden. Die Armee äußerte sich dazu nur knapp.
Sie verwies auf die Durchsetzung der Seeblockade des Gazastreifens, die Israel mit Sicherheitserwägungen begründet. Man handle gemäß den Anweisungen der politischen Führung. Teilnehmer berichteten, Schnellboote des Militärs hätten sich nachts genähert.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





