
Musk gegen Altman: Ein „Volltrottel von Weltklasse“
Musk gegen Altman : Ein „Volltrottel von Weltklasse“ Ein Kommentar von Harald Staun 02.05.2026, 09:37 Lesezeit: 2 Min. Bildbeschreibung ausklappen Elon Musk am Donnerstag im Gericht in Oakland beim Prozess gegen OpenAI...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Musk gegen Altman : Ein „Volltrottel von Weltklasse“ Ein Kommentar von Harald Staun 02. 2026, 09:37 Lesezeit: 2 Min. Bildbeschreibung ausklappen Elon Musk am Donnerstag im Gericht in Oakland beim Prozess gegen OpenAI und Sam Altman Elon Musk klagt gegen Sam Altman und präsentiert sich als Kämpfer für die gemeinnützige Sache.
Ist das ein Shakespeare-Drama oder eine Komödie? Und wer ist hier eigentlich der Böse? Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Elon Musk war bisher nicht als aufmerksamer Leser des „New Yorker“ bekannt, geschweige denn als Fan.
Die Einzelheiten
In dieser Woche jedoch hat er sämtliche Hebel seiner Krawallmaschine X so eingestellt, dass ein drei Wochen alter Artikel aus dem Magazin noch einmal ordentlich Aufmerksamkeit bekommt. Am Montag repostete Musk einen Beitrag von Ronan Farrow, der auf einen langen, kritischen Artikel über Sam Altman hinwies, den Farrow gemeinsam mit seinem Kollegen Andrew Marantz geschrieben hatte. Darin wird Altman als Unternehmer geschildert, der selbst für die Verhältnisse des Silicon Valley, wo das leere Versprechen einer großartigen Zukunft Geschäftsmodell ist, ein außergewöhnlich manipulativer Charakter und pathologischer Lügner ist.
„Es lohnt sich sehr, das zu lesen“, schrieb Musk und versah Farrows Post sogar mit einem Boost, sodass er den Nutzern der Plattform noch einmal prominent angezeigt wurde. Hintergrund der Charmeoffensive ist der Prozess von Musk gegen OpenAI und Altman, der vergangenen Montag in Oakland begonnen hat. Musk, der 2015 mit Altman zu den Gründern der Non-Profit-Organisation gehörte, wirft seinem ehemaligen Partner vor, ihn aufgrund seiner Sorge über die Gefahren von KI „absichtlich hofiert“ und über die humanitären Absichten des Unternehmens getäuscht zu haben, wie es in der Anklageschrift heißt.
Deshalb verlangt Musk nun die Absetzung von Altman und Open-AI-Technikchef Greg Brockman und 134 Milliarden Dollar Schadenersatz (den er angeblich für wohltätige Zwecke spenden würde). Sam Altman am Donnerstag beim Prozess in Oakland Dass es unübersehbar Züge einer Komödie hat, wenn sich der reichste Mann der Welt zum Kämpfer für die gemeinnützige Sache macht, wird durch das Pathos der Akteure noch unterstrichen: Der Prozess sei ein „Lehrbuchbeispiel für Altruismus gegen Gier“, heißt es in der Anklage, mit einer „Perfidie und Hinterlist von Shakespear’schen Ausmaßen“, ein Hollywood-Plot, für den wiederum einer von Musks Anwälten, der Filmproduzent Marc Toberoff, verantwortlich ist, wenn man einem Bericht der „Vanity Fair“ glaubt. Unter den Geschworenen scheint sich allerdings eher eine andere Rollenverteilung breitzumachen: Die Auswahl der Kandidaten sei nicht einfach gewesen, weil einige eine deutliche Meinung zu Musk hatten, berichtete „The Verge“: In Fragebögen wurde Musk unter anderem als „gieriges, rassistisches, homophobes Dreckstück“ und als „Volltrottel von Weltklasse“ bezeichnet.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





