
Mutmaßlicher Drahtzieher für Anschläge auf jüdische Einrichtungen in Europa angeklagt
Angriffe auf jüdische und US-Einrichtungen US-Behörden klagen mutmaßlichen Drahtzieher proiranischer Anschläge in Europa an Monatelang wurden Synagogen, jüdische Einrichtungen und US-Unternehmen in Europa attackiert....
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Angriffe auf jüdische und US-Einrichtungen US-Behörden klagen mutmaßlichen Drahtzieher proiranischer Anschläge in Europa an Monatelang wurden Synagogen, jüdische Einrichtungen und US-Unternehmen in Europa attackiert. Immer wieder führte die Spur zu einer neuen proiranischen Gruppe. Nun steht ein Verdächtiger in den USA vor Gericht.
29 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Gerichtszeichnung des Angeklagten in New York Foto: Jane Rosenberg / aufklappen Automatisch erstellt mit KI.
Die Einzelheiten
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positiv bewerten negativ bewerten Die US-Behörden haben einen Iraker angeklagt, der für fast 20 Anschläge auf jüdische und US-Einrichtungen in Europa verantwortlich sein soll. Dazu soll auch ein Brandanschlag auf ein jüdisches Restaurant in München gehören. Der Verdächtige namens Mohammad Baqer Saad Dawood Al-Saadi wurde laut US-Medien in der Türkei festgenommen und an die US-Behörden überstellt.
Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, ein hochrangiges Mitglied der schiitischen Miliz Kataib Hisbollah im Irak zu sein. Sie gilt als Stellvertreterorganisation der iranischen Revolutionswächter. Dem Angeklagten wird unter anderem vorgeworfen, einer ausländischen Terrororganisation materielle Unterstützung geleistet zu haben.
Was Experten sagen
Ein veröffentlichtes Foto soll den Iraker zusammen mit Qasem Soleimani zeigen, dem inzwischen getöteten Befehlshaber der iranischen Quds-Brigaden. Bild vergrößern Ein von US-Behörden veröffentlichtes Foto soll den Angeklagten (rechts) zusammen mit dem iranischen General Qasem Soleimani zeigen Foto: Southern District of New York / AP Der Angeklagte soll fast 20 Angriffe und versuchte Angriffe in ganz Europa und den Vereinigten Staaten koordiniert oder unterstützt haben, »einschließlich seiner Bemühungen, auf US-amerikanischem Boden zu töten«, sagte US-Staatsanwalt Jay Clayton für den südlichen Bezirk von New York. Zu einigen der Anschläge hatte sich eine zuvor unbekannte Gruppe namens Harakat Ashab al-Yamin al-Islamia (HAYI) bekannt, darunter auch in München.
Die Ermittler gingen schon früh davon aus , dass dahinter womöglich iranische Geheim- und Sicherheitsdienste stecken könnten. Schon zuvor hatte es Ermittlungen wegen mutmaßlich iranischer Anschlagspläne in Europa gegeben. Der Anwalt des nun Angeklagten lehnte es ab, sich inhaltlich zu den Anklagepunkten zu äußern, da es seiner Ansicht nach zu früh sei, Details des Falles zu besprechen.
Er warnte jedoch vor voreiligen Schlüssen. »Unsere Hauptsorge gilt derzeit den Haftbedingungen, da er, wie wir erfahren haben, in Einzelhaft gehalten wird, was wir für grausam und unnötig halten«, sagte er der Nachrichtenagentur .
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





