
Nach drei Jahren: Welche Zukunft hat das Deutschlandticket?
Nach drei Jahren Welche Zukunft hat das Deutschlandticket? Stand: 02.05.2026 • 03:13 Uhr Ein Nahverkehrsticket, bundesweit gültig, zu einem fairen Preis: Mit diesem politischen Ziel ist das Deutschlandticket vor drei...
No Meeting by June 30 — Where will Trump and Putin meet after that?
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Nach drei Jahren Welche Zukunft hat das Deutschlandticket? 2026 • 03:13 Uhr Ein Nahverkehrsticket, bundesweit gültig, zu einem fairen Preis: Mit diesem politischen Ziel ist das Deutschlandticket vor drei Jahren an den Start gegangen. Trotz großer Beliebtheit sorgt es weiter für Diskussionen.
Von Jan Zimmermann , ARD-Hauptstadtstudio Für viele Menschen ist das Deutschlandticket aus ihrem Alltag nicht mehr wegzudenken. Das zeigt sich in der Nutzerzahl, die von Jahr zu Jahr steigt. 14,5 Millionen Menschen fahren mit dem Deutschlandticket - trotz des auf 63 Euro im Monat angehobenen Preises.
Die Einzelheiten
Jetzt, rund um seinen dritten Geburtstag, könnte es einen zusätzlichen Schub bekommen - wegen der aktuellen Energiekrise. Der Ansicht ist zumindest Ingo Wortmann vom Verband Deutscher Verkehrsunternehmen. "Gerade die preissensiblen Menschen werden sich zum ÖPNV hin orientieren.
Wenn der Sprit zu teuer ist, ist das Deutschlandticket eine sehr gute Alternative", sagt er. Die Branche setzt auch unabhängig von der Krise auf Wachstum. "Ich denke, dass wir schon in Richtung 20 Millionen Nutzerinnen und Nutzer denken sollten.
Dazu müssen wir einiges tun", sagt Wortmann. Zum Beispiel das Angebot als Jobticket in den Betrieben etablieren. Viele Verkehrsunternehmen seien hierzu mit Firmen im Gespräch.
Was Experten sagen
2025 Debatte um Preiserhöhung 63 Euro für das Deutschlandticket - und das Klima? Das Deutschlandticket wird ab Januar teurer, welche Auswirkungen könnte dies auf das Klima haben? mehr "Die Bundesregierung ruht sich aus" Neben der Branche selbst fordern auch Oppositionspolitiker im Bundestag, das Deutschlandticket auszubauen.
Ein Sozialticket könne beispielsweise Sinn ergeben, sagt Tarek Al-Wazir von den Grünen, Vorsitzender des Verkehrsausschusses im Bundestag. Seine Ideen gehen noch weiter: ein Azubi-Ticket für diejenigen, für die 63 Euro wirklich zu viel Geld sei. "Und natürlich könnte das Jobticket als Teil von Tarifverträgen Millionen zusätzliche Kundinnen und Kunden bringen.
" Die Kommunen, die Länder und der Bund seien schon lange gefordert, das Ticket attraktiver zu machen. Doch: "Die Bundesregierung ruht sich im Prinzip auf dem Deutschlandticket aus, so wie es ist", sagt Al-Wazir. Vorwürfe, die Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder von der CDU gegenüber dem ARD-Hauptstadtstudio von sich weist - zumal nicht der Bund, sondern die Länder für den öffentlichen Nahverkehr zuständig sind.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





