
Nach Russland verschleppt: „Ein Versuch, die zukünftige Generation der Ukraine auszulöschen“
Nach Russland verschleppt : „Ein Versuch, die zukünftige Generation der Ukraine auszulöschen“ Von Thomas Gutschker, Brüssel 12.05.2026, 13:51Lesezeit: 3 Min. Installation aus 20.000 Teddybären in Washington, die an das...
No Meeting by June 30 — Where will Trump and Putin meet after that?
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Nach Russland verschleppt : „Ein Versuch, die zukünftige Generation der Ukraine auszulöschen“ Von Thomas Gutschker, Brüssel 12. 2026, 13:51Lesezeit: 3 Min. 000 Teddybären in Washington, die an das Schicksal der entführten ukrainischen Kinder erinnern soll.
000 Kinder wurden von ihren Eltern getrennt, viele werden nun zu russischen Soldaten getrimmt. Die EU verhängt Sanktionen – doch eine Rückführung ist extrem schwierig. Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App In Brüssel haben am Montagabend Vertreter von 63 Staaten und internationalen Organisationen über ihre Strategie bei der Rückführung Tausender von Russland entführter ukrainischer Kinder beraten.
Die Einzelheiten
Nach Angaben der EU-Außenbeauftragten Kaja Kallas betrifft dies mehr als 20. 000 Kinder, die in Russland oder in den von Russland besetzten Gebieten der Ukraine festsitzen. „Sie wurden ihren Familien entrissen und ihrer Namen, ihrer Sprache und ihrer Identität beraubt“, sagte Kallas.
„Und dies ist ein krimineller Versuch, die zukünftige Generation der Ukraine auszulöschen. “ Die EU-Staaten verhängten anlässlich des Treffens Sanktionen gegen 16 Personen und sieben Einrichtungen, die an der Verschleppung und Indoktrinierung dieser Kinder mitwirken. „Russifizierung“ und militärische AusbildungUnter den Einrichtungen ist etwa das sogenannte russische Kinderzentrum Smena in Krasnodar.
Gemäß der Begründung nimmt es ukrainische Minderjährige auf, die aus den besetzten Gebieten verschleppt wurden, und unterwirft sie einer ideologischen Indoktrination, „Russifizierung“ und militarisierten Erziehung. Dasselbe gilt für das „Avangard“-Militärlager in Wolgograd, wo die militärische Ausbildung zu künftigen russischen Soldaten im Zentrum steht. Der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha am Dienstag im Gebäude des EuroparatsdpaSanktioniert wurde auch ein Zentrum in Sewastopol, das in den besetzten Gebieten militärisch-patriotische Klubs und Jugendorganisationen betreibt.
Was Experten sagen
Dort werden ukrainische Jugendliche gezielt auf den Dienst in den russischen Streitkräften vorbereitet und erhalten etwa eine Ausbildung für das Steuern von Drohnen, die sie dann gegen ihre Heimat einsetzen sollen. Auf der Sanktionsliste stehen auch die Leiter solcher Einrichtungen und dafür verantwortliche Mitarbeiter der russischen Verwaltung. 1300 Kinder wurden lokalisiert, auch in BelarusWie Kallas weiter berichtete, hat die Ukraine 1300 entführte Kinder lokalisiert und geht Spuren von 1800 weiteren Kindern nach.
Kiew wird dabei von den Partnern unterstützt, die sich regelmäßig treffen. Zuletzt hatte etwa die EU-Polizeibehörde Europol in einer konzertierten Aktion 45 entführte Kinder aufgespürt. Insgesamt sollen sich verschleppte Kinder an 210 identifizierten Orten aufhalten, darunter auch in Belarus.
Bisher wurden nach EU-Angaben 2100 Kinder zurückgeführt, der größte Teil davon zu Beginn des Krieges, als das russische Zwangssystem noch im Aufbau begriffen war.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





