
Nach Trumps Zollankündigung: EU hält sich "alle Optionen offen"
Nach Trumps Zollankündigung EU hält sich "alle Optionen offen" Stand: 02.05.2026 • 02:40 Uhr Es ist ein erneuter Rückschlag für die transatlantischen Beziehungen: US-Präsident Trump will die Zölle auf Autos und Lkw aus...
No Meeting by June 30 — Where will Trump and Putin meet after that?
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Nach Trumps Zollankündigung EU hält sich "alle Optionen offen" Stand: 02. 2026 • 02:40 Uhr Es ist ein erneuter Rückschlag für die transatlantischen Beziehungen: US-Präsident Trump will die Zölle auf Autos und Lkw aus der EU auf 25 Prozent erhöhen. Brüssel droht prompt mit Gegenmaßnahmen.
Die EU behält sich Gegenmaßnahmen vor, falls US-Präsident Donald Trump die US-Zölle auf Autoimporte aus der Staatengemeinschaft wie angekündigt anhebt. Das machte eine Sprecherin der EU-Kommission deutlich. "Wir bekennen uns weiterhin uneingeschränkt zu einer berechenbaren, für beide Seiten vorteilhaften transatlantischen Beziehung", teilte die Sprecherin mit.
Die Einzelheiten
Sollten die USA Maßnahmen ergreifen, die im Widerspruch zum gemeinsamen Handelsabkommen stünden, halte man sich "alle Optionen offen, um die Interessen der EU zu schützen". Die Sprecherin versicherte, die Europäische Union setze die eingegangenen Verpflichtungen im Einklang mit der üblichen Gesetzgebungspraxis um und halte die US-Regierung dabei stets umfassend auf dem Laufenden. "Wir stehen in engem Kontakt mit unseren Partnern, auch um Klarheit über die Verpflichtungen der USA zu erlangen.
" Christian Feld, ARD Brüssel, zu Reaktionen auf Trumps erneute Zollankündigungen tagesthemen, Das Erste, 01. 2026 • 23:15 Uhr Trump will Zölle von 25 Prozent auf Fahrzeuge aus der EU Trump hatte am Freitag angekündigt , er wolle Zölle auf Autos und Lastwagen, die aus der EU in die USA eingeführt werden, von kommender Woche an auf 25 Prozent erhöhen. Er begründete das mit dem Vorwurf, dass sich die EU nicht an das vereinbarte Handelsabkommen halte.
Deutsche Autohersteller wie Mercedes-Benz und BMW beschuldigte er, US-Bürger über den Tisch zu ziehen. Auf welche Punkte in dem Handelsabkommen mit der EU sich Trump bezog, ist unklar. Im Sommer vergangenen Jahres hatten sich der US-Präsident und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen in einem Rahmenabkommen auf eine Obergrenze von 15 Prozent auf die meisten EU-Warenimporte in die USA geeinigt - auch für europäische Autos und Autoteile sollte der Satz gelten.
Was Experten sagen
Im Gegenzug hatte sich die EU verpflichtet, Zölle auf US-Industriegüter zu streichen und den Marktzugang für US-Agrarprodukte wie Schweinefleisch und Milchprodukte zu erleichtern. 2026 Handelspolitik Trump will Zölle von 25 Prozent auf Fahrzeuge aus der EU Grund sei, dass die EU sich nicht an ein Handelsabkommen halte - was genau Trump damit meinte, ist unklar. mehr DIW-Chef fordert EU zu klarer Reaktion auf Für den Ökonomen Marcel Fratzscher kommt die erneute Eskalation im Handelskonflikt mit den USA nicht überraschend.
"Denn Präsident Trump nutzt Deutschlands und Europas stetiges Nachgeben als Schwäche aus", sagte der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) der Nachrichtenagentur . "Es rächt sich nun erneut, dass die Europäische Union und auch die Bundesregierung im Konflikt mit Trump immer wieder nachgegeben und ihn gewähren lassen haben.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





