
Neue Ära für das Internet: Quanten spuken im New Yorker Telefonnetz
Neue Ära für das Internet : Quanten spuken im New Yorker Telefonnetz Von Manfred Lindinger 12.05.2026, 08:41Lesezeit: 4 Min. Noch lassen sich supraleitende Quantenrechner nur schwer vernetzen.laifAuch Quantencomputer...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Neue Ära für das Internet : Quanten spuken im New Yorker Telefonnetz Von Manfred Lindinger 12. 2026, 08:41Lesezeit: 4 Min. Noch lassen sich supraleitende Quantenrechner nur schwer vernetzen.
laifAuch Quantencomputer unterschiedlicher Bauweise lassen sich nun wie klassische Rechner über Glasfaser vernetzen. Ein besonderer Schalter macht es möglich. Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Quantencomputer werden immer leistungsfähiger, und die besten Systeme können für spezielle Rechnungen bereits mit den schnellsten Supercomputern mithalten.
Die Einzelheiten
Inzwischen haben einige dieser Maschinen, die für ihre Kalkulationen die bizarren Gesetze der Quantenphysik nutzen, Einzug in Rechenzentren gehalten, wo sie Forschern aller Disziplinen zur Verfügung stehen, die damit hoffen, Optimierungsaufgaben und andere Fragestellungen etwa aus der Materialforschung, Pharmazie und Chemie schnell lösen zu können. Doch trotz großer Fortschritte ist man von der Entwicklung eines universell einsetzbaren und fehlertoleranten Quantencomputers, der Aufgaben aller Art zuverlässig und mit hinreichend geringen Fehlerraten löst, noch weit entfernt. Die existierenden Systeme verfügen gegenwärtig über etwa 100 Quantenbits und sind damit zu klein.
Zur quanteninformatischen Lösung interessanter Probleme werden Millionen von Qubits benötigt. Die Tücken der SkalierbarkeitEine große Hürde ist die mangelnde Skalierbarkeit: Quantenprozessoren lassen sich nicht so ohne Weiteres ausbauen, indem man einfach die Zahl der Quantenbits vergrößert. Denn je größer die Zahl der elementaren quantenphysikalischen Informationsträger, desto schwieriger wird es, jeden einzelnen von äußeren störenden Einflüssen abzuschirmen und zu kontrollieren.
Und für jedes zusätzliche Qubit werden die Probleme gravierender. Mit diesem winzigen Schalter lassen sich Quantencomputer, Quantenspeicher und Quantensensoren aller Art zu einem Quantennetz verschränken. CISCOForscher von der University of New York haben nun gemeinsam mit Wissenschaftlern der beiden Internetausrüster Cisco und Qunnect eine Lösung für das Skalierungsdilemma gefunden.
Was Experten sagen
Statt immer mehr Quantenbits auf engem Raum zu packen, wollen sie kleinere Quantensysteme mit einem speziellen Verfahren zu größeren Recheneinheiten verschalten – ähnlich, wie klassische Computer über das Internet miteinander vernetzt sind. Damit wäre es dann möglich, auch Quantencomputer unterschiedlicher Bauart und Quantensensoren verschiedenen Typs effizient zu vernetzen. Im Gegensatz zu klassischen Rechnersystemen lassen sich Quantencomputer auch nicht ohne Weiteres zu größeren und leistungsfähigeren Einheiten verknüpfen.
Denn zum einen ist es nicht möglich, die Zustände der Quantenbits wie die klassischen Bits einfach zu kopieren, zu speichern und mithilfe von Lichtpulsen über eine Glasfaser an einen anderen Ort zu verfrachten, um sie dort weiterzuverarbeiten.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





