
News: Friedrich Merz, Donald Trump, Iran, Vereinigte Arabische Emirate, Opec, Nina Warken, Charles III.
Die Lage am Morgen Ein Bundeskanzler, der immer sagt, was er so denkt Von Mathieu von Rohr Heute geht es darum, wie Friedrich Merz mit dem, was er sagt, das Verhältnis zu Donald Trump weiter verschlechtert. Um die...
No Meeting by June 30 — Where will Trump and Putin meet after that?
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Die Lage am Morgen Ein Bundeskanzler, der immer sagt, was er so denkt Von Mathieu von Rohr Heute geht es darum, wie Friedrich Merz mit dem, was er sagt, das Verhältnis zu Donald Trump weiter verschlechtert. Um die Koalition, die heute die Gesundheitsreform beschließt, aber in der Krise steckt. Und um den Opec-Austritt der Vereinigten Arabischen Emirate.
39 Uhr Zur Merkliste hinzufügen X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Dieses Audio ist derzeit nicht verfügbar.
Die Einzelheiten
Anhören Extern anhören Der Bundeskanzler, der immer eine Schlagzeile produziert – und damit Trump verärgert Wenn Friedrich Merz eines wirklich beherrscht, dann dies: mit locker dahergesagten Sätzen Eilmeldungen zu produzieren, die manchmal auch um die Welt gehen. Verärgert hat er damit einmal mehr Donald Trump, der gestern Nacht eine Wutsalve auf Truth Social abfeuerte: »Der Bundeskanzler von Deutschland, Friedrich Merz, denkt, dass es in Ordnung ist, wenn Iran eine Atomwaffe besitzt. « Das ist zwar gelogen, Merz hat stets das Gegenteil gesagt; so etwas hindert Trump aber bekanntlich nicht.
Er setzte nach: »Kein Wunder, dass es Deutschland wirtschaftlich und in jeder anderen Hinsicht so schlecht geht. ) Bild vergrößern Politiker Merz, Trump im Weißen Haus am 3. März: Da mochten sie sich noch Foto: Andrew Caballero-Reynolds / Anlass dürften Merz’ undiplomatische Worte über den amerikanisch-israelischen Krieg gegen Iran gewesen sein.
Am Montag sagte der Bundeskanzler bei einer Schülerdiskussion im Sauerland (mehr hier ): »Da wird eine ganze Nation gedemütigt durch die iranische Staatsführung. « Die USA könnten den Krieg nicht beenden, »weil die Iraner offensichtlich stärker sind als gedacht und die Amerikaner offensichtlich auch in den Verhandlungen keine wirklich überzeugende Strategie haben«. Damit hat Merz das seit dem Irankrieg ohnehin belastete Verhältnis zu Trump nicht verbessert.
Was Experten sagen
Inhaltlich trifft er allerdings den Nagel auf den Kopf. Die Verhandlungen zwischen Iran und den USA stecken fest, der US-Präsident hat mit seinem Krieg eine globale Wirtschaftskrise ausgelöst. berichtete gestern Abend, fast zeitgleich mit Trumps Post, exklusiv: Die amerikanischen Geheimdienste prüften im Auftrag des Weißen Hauses, wie Iran reagieren würde, wenn Trump einseitig den Sieg erklärte und den Krieg beendete.
Käme es so, dürfte der Schiffsverkehr zwar wieder funktionieren – sonst aber wäre nichts gelöst: Ein gestärktes Regime bliebe an der Macht, die Nuklear- und Raketenfrage offen. Der innenpolitische Druck auf Trump, den erfolglosen und unpopulären Krieg zu beenden, ist aber enorm (mehr dazu hier ). In der internationalen Diplomatie gehört es zur Staatskunst, nicht immer zu sagen, was man denkt, auch wenn es stimmt.
Für Merz, der sich mit dem US-Präsidenten anfänglich gut verstand, ist es nicht das erste Mal, dass er mit seiner Art in Schwierigkeiten gerät.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





