
News: Russland-Agenten in Deutschland, Johann Wadephul, USA, Peilsender am Buckel-Wal
Die Lage am Morgen Sie sind unter uns Von Stefan Kuzmany Die zahlreichen Operationen russischer Agenten in Deutschland fordern die hiesigen Sicherheitsbehörden heraus. Die Beschwichtigungsversuche von Außenminister...
No Meeting by June 30 — Where will Trump and Putin meet after that?
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Die Lage am Morgen Sie sind unter uns Von Stefan Kuzmany Die zahlreichen Operationen russischer Agenten in Deutschland fordern die hiesigen Sicherheitsbehörden heraus. Die Beschwichtigungsversuche von Außenminister Johann Wadephul können nicht über den tiefen Riss im deutsch-amerikanischen Verhältnis hinwegtäuschen. Und es gibt zwar keine Neuigkeiten vom Buckelwal, aber sein menschliches Umfeld bleibt interessant.
42 Uhr Zur Merkliste hinzufügen X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Angegriffen und ausgespähtDeutschland befindet sich im Fadenkreuz russischer Geheimdienste, das ist schon lange keine Neuigkeit mehr.
Die Einzelheiten
Fast scheint man sich hierzulande schon daran gewöhnt zu haben, regelmäßig von Ausspähversuchen, Drohnenüberflügen und Sabotageaktionen zu lesen, die offenbar von Moskau gesteuert sind. Dabei ist es keineswegs normal oder alltäglich, was da gerade passiert: Russische Agenten operieren zunehmend dreist und schamlos in der Bundesrepublik. Wladimir Putins Angriff auf unsere Demokratie ist in vollem Gange.
Bild vergrößern Überwachungskamera am Dresdner Hauptbahnhof (allerdings eine offizielle) Foto: Robert Michael / dpa Meine Kollegen Tobias Großekemper, Ulrich Kraetzer, Sven Röbel, Marcel Rosenbach, Fidelius Schmid und Wolf Wiedmann-Schmidt haben die mutmaßlich russischen Aktionen der vergangenen Jahre und Monate zusammengetragen. Sie berichten von plötzlich aufgetauchten Überwachungskameras unbekannten Ursprungs, die ihre Aufnahmen per Mobilfunk weitergeben, von ausgespähten deutschen Rüstungsunternehmen und vom Angriff auf Signal-Nutzerkonten deutscher Spitzenpolitiker. Und wie wehrt sich Deutschland?
Bisher waren die hiesigen Dienste einigermaßen zahnlos. Das soll sich nun ändern, verspricht BND-Chef Martin Jäger. Man müsse Moskau zeigen, »dass wir in der Lage sind, sehr ähnliche Dinge zu tun, damit auch die andere Seite den Schmerz spürt«.
Was Experten sagen
Mehr Hintergründe hier: Putins Schattenkrieg in Deutschland Verbiegen und verbeugenAußenminister zu sein, das darf man sich als eine hochinteressante Aufgabe vorstellen: Wer sonst reist beruflich so oft und weit, wer verhandelt auf derart hohem Niveau, wer lernt so viele mächtige Menschen kennen? Und doch verlangt der Job bisweilen einen hohen Preis, wie man am bisweilen verkniffen wirkenden Gesichtsausdruck des aktuellen Amtsinhabers Johann Wadephul abzulesen meint: Der Mann muss aus Gründen der Diplomatie manchmal offenkundigen Unsinn von sich geben. Friedrich Merz sagt, Iran habe die USA gedemütigt?
Das sei doch eine »klare Warnung an Teheran« gewesen, fabulierte daraufhin Wadephul. In Washington hat man das durchaus anders verstanden. Bild vergrößern Bundesaußenminister Johann Wadephul (15.
April) Foto: Clemens Bilan / EPA Meine Kollegen Matthias Gebauer, Paul-Anton Krüger, Christoph Schult und Gerald Traufetter analysieren den prekären Zustand der deutsch-amerikanischen Beziehungen.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





