
Nigel Farage: Ethikausschuss leitet Untersuchung wegen Millionenspende ein
Wegen nicht deklarierter Millionenspende Ethikausschuss leitet Untersuchung gegen Farage ein Nigel Farage hat rund fünf Millionen Pfund von einem Kryptowährungs-Magnaten bekommen. Kurz darauf verkündete der...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Wegen nicht deklarierter Millionenspende Ethikausschuss leitet Untersuchung gegen Farage ein Nigel Farage hat rund fünf Millionen Pfund von einem Kryptowährungs-Magnaten bekommen. Kurz darauf verkündete der Rechtspopulist seine Kandidatur bei der Parlamentswahl. Nun schaltet sich der Ethikausschuss ein.
29 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Audio steht in Kürze zur Verfügung In Kürze bereit X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Brexit-Befürworter Nigel Farage Foto: Toby Melville / aufklappen Automatisch erstellt mit KI.
Die Einzelheiten
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positiv bewerten negativ bewerten Der britische Politiker Nigel Farage, Chef der rechtspopulistischen Partei Reform UK, warf Konkurrenten der etablierten Parteien in Großbritannien in der Vergangenheit gern Korruption vor. Nun rückt Farage selbst in den Fokus: Der Ethikausschuss des Parlaments hat eine Untersuchung gegen Farage eingeleitet, weil dieser eine Spende von fünf Millionen Pfund, umgerechnet rund 5,7 Millionen Euro, an seine Partei nicht gemeldet haben soll. Das berichten die Zeitungen »The Guardian« und »The Times« .
Ihnen zufolge hatte Farage die Spende mehrere Monate vor seiner Kandidatur bei der Parlamentswahl 2024 erhalten. Demnach lehnte der Brexit-Befürworter eine Kandidatur bei der Wahl eigentlich ab, änderte nach Erhalt der Spende, wenige Wochen vor der Wahl, jedoch seine Meinung. Die Summe stammt den Angaben zufolge von dem thailändisch-britischen Kryptowährungs-Magnaten und Luftfahrtunternehmer Christopher Harborne.
Was Experten sagen
Der Unternehmer hatte im vergangenen Jahr insgesamt zwölf Millionen Pfund an Reform UK gespendet. Der Ethikausschuss des Parlaments hat sich bislang nicht offiziell zu der Untersuchung geäußert. Wie Farage sich verteidigtFarage rechtfertigt sein Vorgehen damit, dass er zu dem Zeitpunkt des Spendenerhalts kein Abgeordneter und somit auch nicht verpflichtet gewesen sei, die Spende zu deklarieren.
Die Spende sei »rein privater Natur« und »überhaupt nicht politisch« gewesen. Das Geld habe es ihm ermöglichen sollen, »für den Rest seines Lebens seine Sicherheit zu gewährleisten«. Ein Sprecher von Reform UK sagte, Farage stehe »in Kontakt mit dem Ausschuss« und habe »stets deutlich gemacht, dass es sich um eine persönliche und bedingungslose Spende handelte und dass keine Regeln verletzt wurden«.
Laut der offiziellen Internetseite des britischen Parlaments muss jeder neue Abgeordnete »alle meldepflichtigen Einkünfte, die er in den zwölf Monaten vor seiner Wahl erhalten hat«, offenlegen.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





