
Nigeria: Mindestens 70 Menschen bei Luftangriffen getötet
Bandenkrieg in Westafrika Mindestens 70 Menschen sterben bei Luftangriffen in Nigeria Das nigerianische Militär soll bei einem Angriff auf einen Markt Dutzende Zivilisten getötet haben. Das Verteidigungsministerium...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Bandenkrieg in Westafrika Mindestens 70 Menschen sterben bei Luftangriffen in Nigeria Das nigerianische Militär soll bei einem Angriff auf einen Markt Dutzende Zivilisten getötet haben. Das Verteidigungsministerium dementiert und spricht von präzisen Angriffen auf »Banditen« und Terroristen. 11 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (2 Minuten) 2 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Markt im Bundesstaat Zamfara, Nigeria Foto: Temilade Adelaja / aufklappen Automatisch erstellt mit KI. Mehr Informationen dazu hier.
Die Einzelheiten
War die Zusammenfassung hilfreich? Danke für Ihr Feedback! positiv bewerten negativ bewerten Bei Angriffen der nigerianischen Armee sind am Wochenende an einem Tag mindestens 72 Menschen getötet worden.
Wie die französische Nachrichtenagentur unter Berufung auf einen Gemeindevorsteher berichtet, habe die Armee einen Markt im Bundesstaat Zamfara im Norden des Landes getroffen. Die nigerianische Sektion der Menschenrechtsorganisation Amnesty International gab sogar an, dass bei den Luftschlägen »mindestens 100 Zivilisten« getötet worden seien. Ein Sprecher des Verteidigungsministeriums dementierte die Berichte.
Die Luftschläge vom 9. Mai hätten sich gegen »Banditen« gerichtet, nicht aber gegen Zivilisten, die sich auf dem Markt versammelt hätten, um Angriffe zu planen. Die Angriffe seien präzise auf identifizierte Terroristenenklaven ausgerichtet gewesen und hätten die gewünschten militärischen Ziele erreicht.
Was Experten sagen
Bewohner seien zuvor in ein anderes Dorf verlegt worden, sagte der Sprecher. Die Angaben ließen sich zunächst nicht unabhängig überprüfen. Luftschläge gegen BanditenBereits im vergangenen Monat wurden nach Angaben von Einwohnern gegenüber der Nachrichtenagentur rund 200 Menschen getötet, nachdem Militärflugzeuge bei der Verfolgung islamistischer Kämpfer im Nordosten einen Dorfmarkt bombardiert hatten.
Bild vergrößern Soldaten des nigerianischen Militärs Foto: Joris Bolomey / Seit vielen Jahren kämpfen nigerianische Sicherheitskräfte in Nigerias Norden – im Nordwesten gegen Banditen, im Nordosten gegen einen seit 17 Jahren andauernden islamistischen Aufstand. Um das Gewaltmonopol zurückzuerlangen, setzt die nigerianische Regierung zunehmend auf Luftangriffe. Mehr zum Thema Vorfall an staatlicher Schule: 24 in Nigeria verschleppte Mädchen sind wieder frei Internat im Bundesstaat Kebbi: Bewaffnete Männer entführen 25 Schülerinnen in Nigeria Hunderte Menschen betroffen: Nigerias Präsident erklärt nationalen Sicherheitsnotstand wegen Entführungen Die großen, schwer zugänglichen Waldgebiete sind nur schwer zu kontrollieren.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





