
Nitratbelastung: Wer viel düngt, wird stärker in die Pflicht genommen
Nitratbelastung : Wer viel düngt, wird stärker in die Pflicht genommen Von Katja Gelinsky, Berlin 30.04.2026, 07:18 Lesezeit: 2 Min. Bildbeschreibung ausklappen Düngung soll zielgenauer und damit gewässerschonender...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Nitratbelastung : Wer viel düngt, wird stärker in die Pflicht genommen Von Katja Gelinsky, Berlin 30. 2026, 07:18 Lesezeit: 2 Min. Bildbeschreibung ausklappen Düngung soll zielgenauer und damit gewässerschonender werden.
dpa Das Grundwasser ist nicht ausreichend vor Nitrat aus der Landwirtschaft geschützt. Nun hat das Kabinett Änderungen des Düngegesetzes beschlossen. Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Das Düngerecht ist eine Großbaustelle.
Die Einzelheiten
Zum Schutz des Trinkwassers und der Umwelt sind Beschränkungen der Stickstoffdüngung notwendig. Zugleich müssen Nutzpflanzen mit Nährstoffen versorgt werden, um Ertrag und Qualität landwirtschaftlicher Produkte sicherzustellen. Trotz verschiedener Reformen fehlen weiterhin klare und wirksame Düngeregeln, wie das Bundesverwaltungsgericht im vergangenen Jahr in zwei Urteilen rügte.
Am Mittwoch hat das Kabinett nun abermals Änderungen des Düngegesetzes beschlossen. Damit schaffe man das Fundament, um das Verursacherprinzip in der Düngung vor allem in nitratbelasteten Gebieten zu stärken, sagte Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer (CSU). Betriebe, die das Grundwasser belasten, sollen stärker in die Pflicht genommen werden.
Betriebe, die besonders wasserschonend wirtschaften, sollen von unnötiger Schreibtischarbeit befreit werden. Mehrstufige Neuordnung des Düngerechts Die Novelle ist eine Etappe einer mehrstufigen Neuordnung des Düngerechts. Der Minister strebt eine „große, vollumfängliche Lösung“ an.
Dazu gehöre auch eine Vereinfachung des Düngerechts, das mittlerweile „unglaublich kompliziert“ geworden sei. Grund dafür sind verschiedene Reparaturversuche, um Vorgaben der EU-Nitratrichtlinie einzuhalten. Darum geht es auch bei dem neuerlichen Reformvorhaben.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





