
Oberstes US-Gericht erlaubt Postversand von Abtreibungspillen vorerst weiter
Ärger um Mifepriston Oberstes US-Gericht erlaubt Postversand von Abtreibungspillen vorerst weiter Der Streit um medizinische Schwangerschaftsabbrüche beschäftigt die US-Gerichte. Nun erklärt der Supreme Court: Mittel...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Ärger um Mifepriston Oberstes US-Gericht erlaubt Postversand von Abtreibungspillen vorerst weiter Der Streit um medizinische Schwangerschaftsabbrüche beschäftigt die US-Gerichte. Nun erklärt der Supreme Court: Mittel mit dem Wirkstoff Mifepriston dürften verschickt werden. Aber nur für kurze Zeit.
12 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Kartons mit Medikamenten mit dem Wirkstoff Mifepriston Foto: Allen G.
Die Einzelheiten
Breed / AP / dpa aufklappen Automatisch erstellt mit KI. Mehr Informationen dazu hier. War die Zusammenfassung hilfreich?
Danke für Ihr Feedback! positiv bewerten negativ bewerten In den USA dürfen Abtreibungspillen mit dem Wirkstoff Mifepriston vorerst weiter per Post versandt werden: Das Oberste Gericht in Washington setzte die Entscheidung eines US-Berufungsgerichts zum einstweiligen Stopp des Postversands am Montag für weitere drei Tage aus. Damit können die Abtreibungspillen nun vorerst bis Donnerstag per Post verschickt werden.
Der Supreme Court hatte den Postversand von Pillen mit dem Wirkstoff Mifepriston bereits am Montag vergangener Woche wieder erlaubt. Das mehrheitlich konservativ besetzte Oberste Gericht gab damit einem Einspruch des Herstellers Danco Laboratories statt. Ein US-Berufungsgericht hatte den Vertrieb zuvor einstweilig gestoppt und angeordnet, abtreibungswillige Frauen müssten persönlich eine Klinik aufsuchen.
Was Experten sagen
Die US-Arzneimittelbehörde FDA hatte 2023 die Vorschrift aufgehoben, dass Mifepriston persönlich ausgehändigt werden muss. Dagegen klagte der republikanisch regierte Bundesstaat Louisiana, der eine der strengsten Abtreibungsgesetzgebungen der USA hat. Staaten zuständig für AbtreibungsrechtMifepriston wird in den USA bei den meisten Schwangerschaftsabbrüchen eingesetzt.
Abtreibungsgegner wollen den Zugang bereits seit Langem erschweren. In Deutschland wird das Präparat unter dem Namen Mifegyne verbreitet. Mehr zum Thema Nach Einschränkung beim Versand: Pharmafirma zieht wegen Abtreibungspille vor US Supreme Court Klage aus Louisiana: US-Berufungsgericht stoppt Lieferung von Abtreibungspille Mifepriston per Post Prozess um Abtreibungen in Polen: Drei Jahre Haft wegen vier Tabletten?
Aus Warschau berichtet Jan Puhl Mit dem Grundsatzurteil Roe v. Wade hatte der Oberste Gerichtshof 1973 ein landesweites Recht auf Abtreibung etabliert. Der Supreme Court hatte im Jahr 2022 das seit rund fünf Jahrzehnten geltende landesweite Recht auf den Schwangerschaftsabbruch annulliert.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





